Stolberg - 7x Sommer in Stolberg: Ferientouren exklusiv für unsere Leser

7x Sommer in Stolberg: Ferientouren exklusiv für unsere Leser

Von: red
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Leser können insgesamt sieben Mal Stolberg von ungewöhnlichen Seiten kennenzulernen. Foto: J. Lange

Stolberg. Insgesamt sieben Mal laden wir Sie ein, Ihre nähere Heimat von ungewöhnlichen Seiten kennenzulernen. Exklusive Veranstaltungen beziehungsweise Führungen – alle selbstverständlich kostenfrei – stehen in den kommenden Wochen auf unserem Programm.

Auf den Spuren der Biber im Tal der Wehe

Di., 17. Juli: 17 Uhr. Treffpunkt Parkplatz Pflanzgarten

Sind sind auf dem Vormarsch: Die Biber erobern ihre alten Lebensräume zurück, rücken auch in Stolberg immer näher an bebaute Ortslagen heran. Jüngst mussten im Schnorrenfeld angenagte Bäume sicherheitshalber gefällt werden. Im Camp Astrid tummeln sie sich unterhalb der Vegla-Polder. Unsere gut zweistündige Exkursion mit Forstdirektor Robert Jansen, dem stellvertretenden Leiter des Regionalforstamtes Rureifel-Jülicher Börde, folgt den Spuren des Bibers vom Parkplatz Pflanzgarten aus ins Rotsiefen am Zulauf der Wehebachtalsperre (festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Bekleidung).

Stolberger Ansichten auf Tour/Teil II

Di., 24.Juli: 17 Uhr. Treffpunkt: Vogelsänger-Denkmal am Rathaus

Fotografie war vor einigen Jahren und vor allem vor einem Jahrhundert kein Massenphänomen, sondern ein recht selten eingesetztes Medium. Fotografie war teuer, aufwändig und nur was für Fachleute. Bertha Steinfels und Hubert Lütters waren Stolberger Fotografie-Pioniere, die uns zusammen mit anderen, meist anonymen Fotografen, einen besonderen Schatz hinterlassen haben. Meist wurden schöne und prominente Stadtansichten fotografisch festgehalten. Einige davon lagern im Stadtarchiv und sollen nun „live“ präsentiert werden.

Mit großformatigen Ausdrucken „bewaffnet“ beginnt die Tour am Rathaus und nimmt dieses Mal eine Route gen Unterstolberg. Treffpunkt ist am Vogelsänger-Denkmal und von da ausgehend werden heutige und historische Ansichten der Rathausstraße, des Bastinsweihers, der Salmstraße und ringsum liegender Kupferhöfe verglichen. Historische Hintergrundinfos zu den Fragen „Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben?“ wecken vielerlei Erkenntnisse und helfen vor allem beim Verständnis, warum Stolberg aussieht, wie es aussieht.

Ein Besuch beim Imker

Do., 26. Juli: 17 Uhr. Treffpunkt Gallierweg/Ecke auf der Höhe

Auf der ehemaligen Pferdewiese im Büsbacher Wohnviertel summt es gewaltig. Mitte 2016 sind dort nämlich circa 3000 Bienen unter der Obhut von Freizeit-Imker Lutz Kogel eingezogen. Inzwischen sind es 160.000 Tiere, die in vier Bienenstöcken leben. Unseren Lesern erzählt Lutz Kogel nicht nur von seiner Arbeit, sondern erklärt ihnen auch allerhand Wissenswertes rund um Bienen und Honig. Den stellen die Bienen von Lutz Kogel nämlich fleißig her. In 17 Tagen haben die Bienen 20 Kilogramm Honig produziert. Tendenz steigend.

Fisch und mehr bei Mohnen

Di., 31. Juli: 15 Uhr. Treffpunkt: Mohnen Fischzucht Schevenhütte (Zugang altes Freibad)

Seit vier Jahrzehnten besteht das Stolberger Unternehmen. Es widmet sich der so genannten naturnahen Forellenzucht. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt, können unsere Leser bei einem Besuch erfahren. In den vier eigenen Teichanlagen des Betriebs wachsen Forellen und Lachsforellen heran. Natürlich können sich unsere Leser die Tiere anschauen und erfahren, wie sie gepflegt werden.

Hinter den Kulissen der Feuerwehr

Di., 7. August: 17 Uhr. Treffpunkt: Treffpunkt: Hauptwache „An der Kesselschmiede“

Wo geht eigentlich der Notruf ein? Und welche Arbeitsschritte geschehen danach? Bei einem Besuch der Stolberger Feuerwehr können unsere Leser einen Blick hinter die Kulissen der Hauptwache „An der Kesselschmiede“ werfen. Nur eins der etlichen Highlights an diesem Nachmittag: ein Blick in die Einsatzzentrale der Hauptwache. Natürlich erklären die Einsatzkräfte um Leiter Andreas Dovern allerhand Interessantes rund um den Fuhrpark  und die Ausrüstung.

Mit der Euregiobahn bis nach Eupen und Baesweiler

Di. 14.8., 17 Uhr, Treffpunkt: Hauptbahnhof Stolberg, Rhenaniastraße.

Der Besuch bei der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) im Hauptbahnhof ist ein stark nachgefragter Klassiker unter unseren Sommertouren, weil es immer etwas Neues zu berichten gibt. Im Schatten der Arbeiten der Deutschen Bahn am „Skywalk“ und der Pläne zum Ausbau des Umfeld des Hauptbahnhofes zum Euregio-Railport, einem Hinterland-Terminal der großen Nordseehäfen, liegt der Schwerpunkt diesmal auf der Erweiterung der Euregiobahnstrecke nach Breinig, der ab Dezember 2019 in den regulären Fahrplan aufgenommen wird.

Dazu muss aufwändig das Rüstbach-Viadukt neu gebaut werden. Die Pläne stehen. Die EVS möchte aber auch dem Wunsch der Exekutive der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens nachkommen, und die Strecke über Walheim hinaus bis Eupen reaktivieren – zunächst für eine touristische Nutzung. Auch dazu müsste ein Brückenbauwerk saniert werden, das Falkenbach-Viadukt an der Schlauser Mühle. Auch für den Nordkreis werden von Stolberg aus die weiteren Etappen in Angriff genommen.  Darunter ein neuer Haltepunkt in Merzbrück.

Kleine Kupferstecker bewegen die große Welt

Di. 21.8., 17 Uhr, Treffpunkt: KMD Connectors, Kupfermeisterstraße.

Die Nachfahren der Stolberger Kupfermeister erleben eine neue Blüte des alten Handwerks. Kupfer bewegt heute die Welt, ist unverzichtbarer Bestandteil bei Mobilfunk, Elektrotechnik und Mobilität. All die neuen Anwendungen, die für mehr Sicherheit und Komfort in Autos sorgen, beruhen auf Steckverbindungen aus Kupfer und ganz speziellen Legierungen. Die KMD Connerctors GmbH ist ein Spezialist für die Produktion von Kupferbändern für die Automobilindustrie. Ihre Wurzeln ruhen im ältesten Kupferwerk der Welt, das Johann Schleicher 1575 an der Burgstraße baute, um Messing (Gelbkupfer) herstellen zu können. 

Vereint mit den Kupferwerken von Asten und Lynen 1933 als Stolberger Metallwerk, ist das Unternehmen seit 2003 komplett in die KME-Gruppe integriert. 2014 wird ein neues Kapitel aufgeschlagen als deutsch-chinesisches Joint-Venture ist die neue KMD Connectors seit wenigen Wochen auch mit einem nagelneuen Werk in China vertreten. Der Vergleich zwischen gewachsener Produktion an der Vicht und dem am Reißbrett entstandenen Werk in Xinxiang ist beeindruckend.

Wichtiger Hinweis: Teilnehmer an unseren Sommertouren müssen über eine Privathaftpflichtversicherung verfügen. Auch sollte zur eigenen Sicherheit eine Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung bestehen. Der Zeitungsverlag Aachen weist ausdrücklich daraufhin, dass er und seine Kooperationspartner für etwaige darunterfallende und sonstige Schäden nicht haften und die Teilnahme an den Touren auf eigene Gefahr erfolgt.

 

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