34 Schulen bei „Biber sucht Kunst“

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Der Wettbewerb soll Kindern und Jugendlichen die Themen Naturschutz und Artenvielfalt näherbringen. Der Biber, heute wieder in der Nordeifel beheimatet, steht beispielhaft für das Zusammenleben von Mensch und Tier. Foto: stock/blickwinkel

Stolberg/Heimbach. Ein voller Erfolg ist der Kunstwettbewerb „Biber sucht Kunst“, der von der Biologischen Station im Kreis Düren und der Internationalen Kunstakademie Heimbach in Kooperation initiiert wurde. Jetzt steht die entscheidende Bewertung der zahlreichen Kunstwerke an: 34 Schulen zwischen Ostbelgien und dem Oberbergischen Kreis haben große Objekte mit über 100 Exponaten eingereicht.

Als Schirmherr für den Wettbewerb und die anschließende Wanderausstellung wurde Professor Dr. Wolfgang Schumacher gewonnen. Der langjährig an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn lehrende Biologe ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der Silberpflanze der Loki-Schmidt-Stiftung und der Schmitt-Degenhardt-Medaille des Naturparks Nordeifel.

Eine hochkarätige Jury wird in den kommenden Tagen zusammenkommen und die Exponate der jugendlichen Kunstschaffenden bewerten. Neben den Künstlern Otmar Alt, Jane Dunker, Peter Nettesheim, Catharina de Rijke und Beatrix von Bock haben Professor Dr. Zehnder von der Kunstakademie Heimbach und Dr. Dalbeck von der Biologischen Station im Kreis Düren die schwere Aufgabe, die Gewinner zu ermitteln. Die eingegangenen Kunstwerke werden dann zu einer Wanderausstellung zusammengestellt, die am 23. Juni in der Internationalen Kunstakademie in Heimbach eröffnet wird.

Keine leichte Aufgabe

„Die Resonanz auf den Wettbewerb ist sehr erfreulich. Wir mussten zur Lagerung aller eingereichten Kunstwerke größere Räumlichkeiten finden. Schon jetzt können wir sagen, dass die Bewertung und Entscheidung keine leichte Aufgabe sein werden. Schüler und Lehrer haben tolle Exponate erstellt, und wir freuen uns schon auf die Eröffnung unserer Ausstellung „Biber sucht Kunst“ im Juni“, sagt Professor Zehnder von der Internationalen Kunstakademie Heimbach.

„Der Kunstwettbewerb ist ein wichtiger Beitrag, um beispielhaft durch den Biber das Zusammenleben von Mensch und Tier zu beschreiben und vor allem Kindern und Jugendlichen die Themen „Naturschutz und Artenvielfalt“ näherzubringen“, erläutert Dr. Lutz Dalbeck von der Biologischen Station im Kreis Düren.

Das Kooperationsprojekt der Biologischen Station im Kreis Düren mit der Internationalen Kunstakademie Heimbach reiht sich ein in eine Serie interessanter Veranstaltungen rund um den Biber. Dieser hat nach seiner Ausrottung vor rund hundert Jahren heute wieder in der Nordeifel eine Heimat gefunden. Weitere Informationen hierzu sind unter www.eifelbiber.com zu finden.

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