252 Mitglieder stärken Verein Menschenskind

Von: Christoph Hahn
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Stolberg. Sie sind nicht laut und machen dennoch von sich reden: Die Leute vom „Förderverein Menschenskind“ haben sich die Unterstützung früh geborener Babys und ihrer Eltern zum Anliegen gemacht.

Jetzt trafen sich diese engagierten Frauen und Männer im Bethlehem-Gesundheitszentrum zu ihrer Jahreshauptversammlung. Vorstandsneuwahlen standen nicht an – und dennoch hatte die übersichtliche Zahl der Stimmberechtigten von wichtigen Dingen zu handeln.

Volker Siller, der erfahrene Kinderarzt und „Menschenskind“-Vorsitzende, trug den Zuhörern seinen Rechenschaftsbericht vor. Ein ums andere Mal nahm der Beobachter so wie in einer Momentaufnahme Einblick in menschliche Schicksale, berührend und intim.

Da war zum Beispiel noch mal die Rede von der Flüchtlingsfamilie mit vier Kindern, davon eines an Leukämie erkrankt, denen die Aktiven einen Besuch im Würselener Spaßbad „Aquana“ ermöglicht haben. Denn es sind zwar überwiegend, aber nicht ausschließlich die „Frühchen“, denen die Mitglieder ihre Unterstützung zukommen lassen.

Oft geht es um die kleinen Dinge des Alltags – um ein paar Nachhilfestunden, um den Führerscheinkurs in einem den Bedürfnissen behinderter Menschen entsprechend umgerüsteten Auto oder eine inklusive Segelfreizeit.

252 Mitglieder stärken Volker Siller und seinen Vorstandskolleginnen (Dr. Siller ist der einzige Mann an der Spitze von „Menschenskind“) derzeit den Rücken. Vielleicht werden es demnächst noch einige Menschen mehr sein, die die Arbeit dieses Vereins mittragen.

Auf ihre Weise taten das auch die vielen Spender die – etwa nach einem runden Geburtstag oder einem Begräbnis – der Schatzmeisterin eine Summe zukommen ließen. Einen Stein im Brett hat der Verein schließlich bei einigen Vereinen und Kreditinstituten – und bei seinem Ehrenmitglied Herbert Baldrian alias „Max, der Clown“, der bei zwölf Auftritten stolze 2090 Euro einspielte.

Spenden brauchen die Aktiven auch weiterhin – schon, weil ihre Aufgaben alles andere als kleiner werden. So kostete das Therapeutische Reiten für 23 Kinder auf sechs Höfen im zurückliegenden Jahr stolze 22 088 Euro. Darüber hinaus haben sich Dr. Siller und die Seinen für die kommenden Monate einige ehrgeizige Projekte vorgenommen.

So steigt am 1. Juli auf einem Bauernhof in Würselen-Euchen ein großes Sommerfest. Zudem soll der MRT-Wartebereich der Kinderradiologie freundlicher gestaltet werden – unter anderem. Mehr dazu im Internet: www.menschenskind.org.

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