22-Jähriger fällt von Laterne

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Stolberg. Wie man mit Vergesslichkeit umgehen kann, berichtet Polizeisprecher Paul Kemen und schildert einen seltenen Unfallhergang. In Stolberg habe sich ein junger Mann, „mit 22 Jahren noch weit entfernt vom biologischen Abbau des Zentrums für Behalten und Denken“, entschieden, eine Laterne hochzuklettern, weil er sich ausgeschlossen hatte.

Kemen: „Der Schlüssel lag in seiner Wohnung. Da in dem Mehrfamilienhaus niemand öffnete und er sich auch nicht die Blöße geben wollte, vergesslich zu sein, kletterte er – bis zu seinem halb geöffneten Fenster in fünf Metern Höhe. Als er den Fenstersims erreicht hatte, rutschte er ab. Instinktiv hielt er sich an irgendetwas fest, was ihm vermeintlich Halt zu geben versprach. In diesem Fall die am Haus gedübelte Leuchtreklame der Stolberger Touristik Information. Diese Hoffnung erwies sich als Trugschluss.“

Der Mann sei samt Reklame zu Boden gestürzt. Während die Reklame zerschellte, blieb er nahezu unverletzt. Lediglich schlecht sei ihm, habe er den Rettungskräften gesagt, die ihn vorsorglich ins Krankenhaus brachten.

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