18-jährige Ehefrau erwürgt: Burak S. gesteht

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen/Stolberg. Mit einem Geständnis des Angeklagten Burak S. (21) ist am Montag der in der vergangenen Woche geplatzte Mordprozess vor der 1. großen Jugendkammer am Aachener Landgericht weitergegangen.

Ein Schöffe war wegen Befangenheit abgelehnt worden; er arbeitete im gleichen Betrieb wie der Vater des Angeklagten.

An den genauen Tathergang in der Nacht zum 15. März dieses Jahres erinnere sich S. nicht mehr, gab er vor der 1. großen Jugendkammer an, dazu habe er zuviel Alkohol getrunken.

Es stimme jedoch, dass sich die beiden wie so oft in jüngster Zeit auch wegen ihrer beiden Familien gestritten hätten. Burak S. war bei der Mutter der 18-Jährigen, die im 4. Monat schwanger war, nicht gut gelitten. Noch am Tag vor der Tatnacht hatte eine Aussprache bei der Familie von Dündö, so der Name des Mädchens stattgefunden.
Sie selbst nahm daran nicht teil, ging aber später wieder mit in die gemeinsame Wohnung in Stolberg.

Nach längerem Streit geschah die furchtbare Tat, das war gegen 3 Uhr. Noch um 0.30 Uhr hatte sie mit Zuhause telefoniert. „Ich könnte meinem Mädchen doch nicht verbieten, nach Hause zu kommen”, sagte die Mutter am Montag weinend im Zeugenstand. Sie war es auch, die später die Leiche fand. Dündö lag mit dem Kopf auf ein Kissen gebettet im Schlafzimmer. Der Prozess geht am 13. September weiter.
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