17 Kitas erhalten mehr Geld vom Land

Von: gro
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Stolberg. Die 17 Kindertagesstätten in Stolberg, die ab dem 1. August zusätzliche Mittel vom Land Nordrhein-Westfalen für die Sprach- und Bildungsförderung erhalten sollen, haben frühzeitig Planungssicherheit.

Der Jugendhilfeausschuss hat in einer Sondersitzung einstimmig dem von der Verwaltung vorgelegten Verteilungsschlüssel zugestimmt.

Zur Verfügung stehen zunächst bis Sommer 2019 jährlich jeweils 200.000 Euro im Rahmen des Programms „plusKita“ sowie 100.000 für Sprachförderung. In beiden Fällen soll das Geld vornehmlich in die personelle Ausstattung der Einrichtungen sowie in die Fortbildung der Mitarbeiterinnen investiert werden.

Von „plusKita“ werden nach dem Beschluss des Ausschusses folgende Kindertagesstätten profitieren: Die spanische Kindertagesstätte (SkF), die katholische Kita Clara Fey sowie die städtischen Einrichtungen Franziskusstraße, Wiesenstraße, Steinweg, Pirolweg, Am Holderbusch und Foxiusstraße erhalten pro Jahr 25.000 Euro.

Für die Vergabe der 100.000 Euro zur zusätzlichen Sprachförderung hat das Jugendamt ein Punktesystem aufgestellt, das drei Kriterien berücksichtigt: 1) Anzahl der Kinder aus Familien mit Bezug von Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhaltes; 2) Anzahl der Kinder, in deren Familien vorrangig nicht Deutsch gesprochen wird; 3) Anzahl der Kinder mit einem besonderen Sprachförderbedarf. Dabei wird das Geld nicht in gleich großen Tranchen weitergeben, sondern angepasst an den von der Verwaltung nach den erwähnten Kriterien ermittelten Bedarf.

Daraus ergibt sich folgende Staffelung: Franziskusstraße: (11.201 Euro), Pirolweg (7061) Wiesenstraße (6818), Steinweg, Am Holderbusch (jeweils 6737) und Foxiusstraße (6087). 5000 Euro gibt es für folgende elf Kindertagesstätten: Clara Fey, Spanische Kita, Auf der Liester, Mozartstraße, Zauberkiste, Saarstraße, Höhenstraße, Bergstraße, Caritas Lebenswelten (Obersteinfeld), St. Sebastianus und Arbeiterwohlfahrt (Josefstraße).

Eine Entscheidung von Hauptausschuss und Rat ist in diesem Fall nicht erforderlich, so dass die Träger und Kita-Leitungen das Geld bei den Vorbereitungen auf das neue Kindergartenjahr nun ohne Verzögerungen einkalkulieren können.

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