100. Ausgabe vom „Dorffer Schützen Echo“ liegt vor

Von: Dirk Müller
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Das Dorffer Schützen Echo hat es auf 100 Ausgaben gebracht. Dreimal jährlich erscheint es in einer Auflage von 180 Exemplaren. Foto: D. Müller

Stolberg-Dorff. Hohe Berge gibt es in Dorff nicht – ein Echo aber schon, und zwar seit 36 Jahren. Dreimal jährlich erscheint das „Dorffer Schützen Echo“ in einer Auflage von 180 Exemplaren – und die 100. Ausgabe der von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Dorff herausgegebenen Zeitschrift wurde nun gefeiert.

„Noch in der Entstehung zur Idee der ersten Ausgabe sagten alle Ortsvereine zu, beim Schützen Echo mitzuwirken“, erinnerte sich Heinz Willms, 1. Brudermeister der Dorffer St.-Hubertus-Schützen.

Willms, seinerzeit als Jungschütze an der Umsetzung des ersten Schützen Echos beteiligt, ließ die Geschichte der Dorff-Zeitschrift bei dem Festakt Revue passieren. Angefangen von einer neunseitigen Schwarz-Weiß-Kopie bis hin zum heutigen modernen Layout mit gestochen scharfen Farbbildern. „Dank der Unterstützer, die Anzeigen im Schützen Echo schalten, erreicht die Zeitschrift heute 80 Prozent der Dorffer Haushalte und ist eine gemeinsame Plattform und so ein Bindeglied zwischen den Ortsvereinen“, beschrieb Willms.

Die Feierstunde im Dorffer Schützenheim war eingebettet in eine große Ausstellung, in der sich alle Vereine des Stadtteils präsentierten. Mit viel Mühe und Liebe hatten die Vereine Hunderte Fotos und Zeitungsartikel ausgewählt, um ihre Historie und ihre Gegenwart zu dokumentieren, und die beeindruckende Ausstellung spiegelte wie das Schützen Echo die Philosophie des starken Miteinanders der „Dorff-Gemeinschaft“ wider.

Bei dem musikalisch von Monika Ott und Bernd Schmitz begleiteten Festakt würdigte auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler 100 Ausgaben Schützen Echo und Dorff als „einen der vereinsaktivsten Stadtteile Stolbergs“. „Ich bin begeistert darüber, wie die Dorff-Gemeinschaft immer wieder neue Akzente setzt“, sagte Gatzweiler. Aus der Sicht des Lesers lobte Friedhelm Vaßen das Schützen Echo, und Martin Zeevaert, 2. Brudermeister der Dorffer Schützen, blickte positiv auf Gegenwart und Zukunft der Zeitschrift. Als einen „Anker im Leben des Dorffes“ bezeichnete ein weiterer Festredner die 1623 gegründete St.-Hubertus-Schützenbruderschaft.

Jürgen Lange, Leiter der Stolberger Lokalredaktion unserer Zeitung, hob hervor, wie sehr das „Dorffer Schützen Echo“ die gute Vernetzung der Vereine und Bürger im Stadtteil fördere. Zu der Idee und Gründung der Zeitschrift sagte Lange: „Es war ein visionäres Projekt, das seiner Zeit weit voraus war und quasi die erste Webseite im heimischen Internet“. Er gab sich zuversichtlich, dass das Team des „Dorffer Schützen Echos“ auch die zukünftige Aufgabe meistern werde, zusätzlich zur Printversion die Zeitschrift in den Medien zu präsentieren, die von den nachfolgenden Generationen bevorzugt werden. „Sie werden auf diese Herausforderung eine Antwort finden, die typisch Dorff ist. Da bin ich mir ganz sicher“, versicherte Lange.

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