Klare Absage für Wiedereinführung des alten Kennzeichens
Aachen/Monschau. Noch sieht sich Berthold Thoma nicht in einer Sackgasse. Zwar hat ihn am Freitag auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg in seinem Versuch ausgebremst, das Kfz-Kennzeichen «MON» für den Altkreis Monschau wieder einführen zu lassen. Doch der Heimatforscher aus Kalterherberg will mit seinen Mitstreitern aus der Nordeifel vielleicht ein letztes Mal den Blinker zu einem Überholmanöver setzen.
Berechnung des Niederschlagwassers: «Den bürgerfreundlichen Weg gewählt»
Stolberg. Einen Grund, Klage gegen den Gebührenbescheid der Stadt einzulegen, den kann Bernd Kistermann beim besten Willen nicht erkennen. Zumindest nicht wegen der Festsetzung der Flächen für die Berechnung des Niederschlagwassers.
Niemand muss auf der Straße frieren
Stolberg. Die sibirische Kälte hat auch die Kupferstadt fest im Griff. Wohl dem, der ein wärmendes Zuhause hat. Denn wenn in der Nacht die Temperaturen in den zweistelligen Minus-Bereich rutschen, droht Wohnungslosen der Kältetod.
Weihbischof Karl Borsch besucht Ditib-Moschee
Stolberg. 3500 Muslime leben in Stolberg. Grund genug für Weihbischof Karl Borsch, der türkisch-muslimischen Ditib-Moschee an der Rathausstraße im Rahmen seiner Visitation einen Besuch abzustatten.
Über 115.000 Personendaten aus der ehemaligen Gemeinde
Stolberg. Das Haus ist erfüllt von Geistern vergangener Zeiten. Auf der antiken Kommode ruht stolz und stark der hölzerne Elefant aus Thailand, die Wohnzimmerwände säumen filigran geschnitzte Fensterläden aus China, gleich nebenan dient eine amerikanische Tafel aus den 20er Jahren als schmucker Esstisch.
Stolberg. Es war dem guten Willen einer älteren Dame zu verdanken, dass die Stadtbücherei Stolberg im Jahr 2008 noch einmal einen kleinen Aufschwung erleben durfte.
80 Neonazis, 80 Gegendemonstranten
(gro/jül) | 03.04.2009, 22:10
Die Stimmung war also entspannt auf der Mühle, was auch daran lag, dass die Bewohner ihren Gästen Tee und türkische Spezialitäten reichten und an diesem lauen Frühjahrsabend auch noch das Wetter seinen Beitrag leistete.
Unterdessen setzten sich um 20.40 Uhr die Rechtsradikalen Richtung Birkengang in Bewegung, wobei sie auf ihrem Weg immer wieder lautstark dazu aufgefordert wurden, die Stadt zu verlassen. Das taten sie zwar erwartungsgemäß erst nach Abschluss der Kundgebung kurz vor 22 Uhr; gleichwohl hatten die Einsatzkräfte, die die Innenstadt zwischen Stadthalle und Salmstraße seit 18.30 Uhr absperrten, die Lage jederzeit im Griff und ließen die protestierenden Bürger relativ nahe an die rechten Demonstranten heran.
Die Taktik der Polizei ging wie schon im letzten Jahr auf, der «verbale Austausch» fand statt, ohne dass es zu irgendwelchen Übergriffen kam. Nicht anders, das betonte Klaus Oelze am Rande des Geschehens gegenüber unserer Zeitung, werde es auch am Samstag sein. Daran soll auch der Umstand nichts ändern, dass die «antifaschistischen Kräfte», denen die Polizei erst ab 15 Uhr eine Demonstration zwischen Mühlener Bahnhof und Mühlener Markt erlaubt hatte, eine Änderung ihrer Planung angekündigt haben und sich nun bereits um 11 Uhr am Stolberger Hauptbahnhof versammeln wollen.
«Wenn sie kommen, werden wir schon da sein», reagierte Oelze gelassen darauf, dass es vor den Toren der Stadt zu einer möglichen Begegnung zwischen Linken und den ebenfalls ab 11 Uhr zu erwartenden Neonazis kommen könnte. Bereits um 10 Uhr beginnt die Veranstaltung gegen Rechts in der City. Hierzu werden mehrere Tausend Menschen erwartet.
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