Jugendämter in der Städteregion: Den Super-GAU bisher noch nicht erlebt
Aachen. Talea (5) vor vier Jahren in Wuppertal, Anna (9) im Sommer 2010 in Bad Honnef, Chantal (11) vor wenigen Wochen in Hamburg: Drei Kinder, die das jeweils zuständige Jugendamt in die Obhut von Pflegeeltern gegeben hatte, weil ihre leiblichen Eltern sich nicht um ihr Wohlergehen kümmern konnten.
Preisschock an der Zapfsäule trifft Pendler und Spediteure
Stolberg. So mancher reibt sich in diesen Tagen verwundert die Augen: Benzin- und Dieselpreise erreichen derzeit neue Höchststand. Der Preisschock an der Zapfsäule trifft vor allen Dingen all jene, die auf ihr Auto angewiesen.
Tagespflege hat sich etabliert: Weitere Plätze sollen folgen
Stolberg. Die Zeiten haben sich geändert: «Die Tagespflege wird mittlerweile sehr gut angenommen. Das Angebot ist bekannt und akzeptiert», fasst Tanja Koglin vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) den Ist-Zustand zusammen.
Beeindruckende Ausstellung im Zweifaller Karmelitinnen-Kloster
Stolberg-Zweifall. «Ich habe eine Canon, so eine digitale», sagt Ludwig Henkelmann. «Wenn ich was sehe, dann knips' ich es einfach.» Mit welchen technischen Raffinessen das Bild entstanden ist, welche Blende und Belichtungszeit, welcher ISO-Wert und Fokus-Einstellung dabei die Kamera hatte, daran fehlt dem Mausbacher das Interesse.
Gedenken an Stolberger Roma am 2. März
Stolberg. Zum Gedenken an die Verschleppung und Ermordung von 37 Stolberger Roma am 2. März 1943 und zum Protest gegen Abschiebung von Roma heute laden die Stolberger Gruppe Z und der Aachener Kreisverband des VVN-BdA für Freitag, 2. März, um 18 Uhr vor den Hauptbahnhof auf den Gustav-Wassillkowitsch-Platz, zur Enthüllung eines Plakats mit Porträts der Roma-Familien ein.
Fasten ist gut für Körper und Seele
Stolberg. Der Alkohol floss in den vergangenen Wochen reichlich, und geschlemmt wurde auch, als ob es die Waage im Badezimmer nicht gäbe. Doch nun ist Schluss ist damit - am Mittwoch beginnt die Fastenzeit. Bis Ostern, also für die nächsten 40 Tage, wird in der katholischen und in der evangelischen Kirche gefastet.
Stolberg wird jetzt zur Solar-Stadt
Von Jürgen Lange | 20.10.2011, 21:26
Die Aachener Photon Power AG investiert dort in neue Anlagen-Technologien. Insgesamt vier Hektar werden bestückt, erklärte Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt. Die Verträge mit der Camp Astrid GmbH müssten zwar noch gezeichnet werden, aber das Unternehmen möchte noch in diesem Jahr mit der Installation erster Anlagen beginnen. 3,5 Megawatt sollen in einem ersten Abschnitt errichtet werden.
Der liegt auf zwei Hektar des ehemaligen Sportplatzgeländes an der Stadtgrenze zu Eschweiler. Weitere zwei Hektar sollen im Bereich der Freilandleitung hinter der Bahnbrücke der Königin-Astrid-Straße genutzt werden. Mittels Tischvorlage hatte der Fachbereichsleiter den Ausschuss in der Sitzung informiert. Der sieht die Vorhaben als so dringlich an, dass er mit einem grundsätzlichen Beschluss für beide Standorte das planungsrechtliche Einvernehmen erteilte.
Die Aachener Photon gilt als weltgrößter Fachverlag im Bereich der solaren Stromerzeugung und befindet sich weitestgehend im Eigentum von Herausgebern und Chefredaktion. Anfang der 1990er Jahre wurde er aus der Idee heraus gegründet, die klimafreundliche Nutzung der Sonnenenergie zu fördern. «Wir wollen den Weg beschreiten, Solarstrom so günstig wie Kohlestrom zu machen», sagt am Abend auf Anfrage Vorstand Ralf Heuser. Das sollte zunächst durch die Verbreitung von Wissen über die Technik geschehen und mündete 1996 in die Gründung der Photon Power AG, die Ideen konkret umsetzt, um die Technologie optimieren zu können.
Rund 5,5 Millionen Euro werden die Aachener alleine in den ersten Abschnitt investieren. Beide Investitionen haben dabei weniger einen wirtschaftlichen, sondern vor allem einen akademischen Hintergrund, betont Heuser. Am nördlichen Standort werden die Solarpanele in Ost-West-Ausrichtung installiert. Damit möchte die Photon zugunsten einer kontinuierlichen Stromerzeugung die energietypische Mittagsspitze entzerren. Darüber hinaus geht es um eine deutliche Optimierung des Flächenverbrauchs und eine Minimierung von Nebenkosten bei Wechselrichtern. «Die Anlage in Stolberg wird ein Meilenstein beim Flächenverbrauch sein», unterstreicht Heuser.
Für das zweite Feld ist eine Anlage geplant, deren Tracker, auf denen die Solarpanele installiert werden, als Nachfolgesysteme dem Lauf der Sonne folgen werden.
Die Photon hat seinen Sitz in Aachen, ist aber weltweit engagiert mit Büros in Berlin, USA, Italien, Spanien und Asien. Rund 170 Mitarbeiter werden beschäftigt, ein eigenes Testlabor wird betrieben und unterschiedliche Publikationen veröffentlicht.
Abonnenten können sich über Beteiligungen an der Projektierung von Anlagen beteiligen. In diesem Sommer installierte die Photon Power AG auf den kompletten Dachflächen des Aachener Technologiezentrums eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 220 Kilowatt. Weitere 465 Kilowatt werden bis Ende diesen Monats in dem deutsch-niederländischen Gewerbegebiet Avantis 1 installiert sein; zusätzliche 1,2 Megawatt sind auf einer 1,3 Hektar großen Fläche von Avantis 2 projektiert - ebenfalls in einer Ost-West-Ausrichtung.
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