Kontrolldruck macht sich bezahlt
Aachen. Der erhöhte Kontrolldruck der Aseag scheint sich in Sachen Schwarzfahrer auszuzahlen: Rechnete das Verkehrsunternehmen im Jahr 2006 beispielsweise noch mit rund 2,1 Millionen Fahrgästen, die ohne Fahrschein die rote Flotte nutzten und so einen Schaden von rund 800.000 Euro verursachten, waren es nach aktuellen Berechnungen im vergangenen Jahr «nur» noch 1,7 Millionen, die für ein Minus von circa 600.000 Euro sorgten, sagt Aseag-Sprecherin Anne Linden.
AWO ist erste Wahl für den Donnerberg
Stolberg. Das letzte große Puzzleteil fehlt noch, um das Gesamtbild zu komplettieren: Damit der Betreuungsbedarf für Kinder ab dem ersten Lebensjahr auch auf dem Donnerberg in Zukunft gedeckt werden kann, soll eine neue, drei-gruppige Kindertagesstätte in dem Stadtteil gebaut werden.
Für jede alte «Birne» gibt's eine Sparlampe
Stolberg. Draußen herrschen immer noch Temperaturen wie in der Tiefkühltruhe, und drinnen bollert die Heizung. Damit rattert auch der Zähler ohne Unterlass - und das ist teuer. Energiesparen ist mehr denn je ein viel diskutiertes Thema.
Bewusst surfen: Das Netz vergisst nie
Stolberg. Ein paar Klicks, kurz das Passwort eingegeben und Cheyenne Smid ist drin: Facebook, YouTube oder SchülerVZ gehören für die 13-Jährige ganz selbstverständlich zum Leben mit dazu.
Jugend soll sich gegen Rechts engagieren
Stolberg. Es ist kein Zufall, dass Petra Müller ausgerechnet nach Stolberg kommt. Ganz bewusst hat sich die FDP-Bundestagsabgeordnete aus der Städteregion für die Kupferstadt entschieden.
Kölsche Band Brings macht in Vicht Station
Stolberg. Die kölsche Rockband Brings kommt im Rahmen ihrer «Dat is geil»-Tour nach Stolberg. Der VfL Vichttal hat die Musiker am Freitag, 25. Mai, im Sportpark Dörenberg in Vicht zu Gast.
Arbeiter an der Vicht haben jede Menge Müll am Haken
Von Kolja Linden | 09.03.2010, 17:41
Der Leiter des Technischen Betriebsamts überwacht die Arbeiten, die eine gemeinsame Aktion der Stadt Stolberg und des WVER sind. «Wir schneiden den Bewuchs entlang der Vicht, soweit das sinnvoll ist, zurück», sagt Paulus. Der Bach soll frei fließen können; das Bett wird also gemacht, um eine «Verstopfung» zu verhindern.
Ganze Fahrräder im Wasser
Dass die Arbeiter dabei nicht nur Gestrüpp, sondern immer auch eine Menge Müll entfernen, ärgert Paulus. «Gerade im Sommer, wenn sich die Leute viel im Freien aufhalten, liegt viel Müll herum», sagt er. «Das ist erstens nicht schön und zieht zweitens auch Ungeziefer an.»
Zwar ist gerade Winter, dennoch ziehen die Arbeiter auch jetzt jede Menge Unrat aus dem Bach. Das meiste ist Plastikmüll, aber auch einen kompletten Tretroller holt einer der Arbeiter auf Höhe der Bushaltestelle aus dem Wasser. Kein ungewöhnlicher Fang: «Wir finden immer Fahrräder oder unsere eigenen Absperrbaken aus der Vicht», sagt Georg Paulus. «Auch Einkaufswagen sind sehr beliebt.» Im vergangenen Jahr haben Unbekannte auf Höhe der Grüntalstraße gleich zweimal einen Papiercontainer in den Bach geworfen - inklusive Inhalt.
Gereinigt wird nur der Innenstadtbereich. Angefangen haben die Arbeiter an der Zweifaller Straße, ungefähr gegenüber dem Burg-Center. Das Ende erreichen sie am Mittwoch auf Höhe des Bahnübergangs an der Eisenbahnstraße. «Dahinter ist keine Gefahr mehr», sagt Georg Paulus, diese gelte im Wesentlichen für den Bereich, wo Bachufermauern sind.
Drei Tage dauert die Aktion allerdings nur im Übergang von Winter zu Frühjahr. «Im Herbst sind wir locker eine Woche dran», erklärt Paulus. Das liegt nicht nur am Müll, der im Sommer anfällt, sondern vor allem auch am Pflanzenwuchs. «Wir haben im Sommer Probleme mit dem Bärenklau, den man auch unter dem Namen Herkulesstaude kennt.» Die sich in unseren Breiten immer stärker ausbreitende Pflanze wirkt ätzend, die Arbeiter müssen sich dementsprechend schützen, sonst gibt es Verbrennungen. «Und Abschneiden hilft da gar nicht», sagt Paulus, «wir versuchen, die Pflanzen auszugraben.»
Die Arbeiter haben sich aufgeteilt. Während die einen am Ufer und den Ufermauern das Gestrüpp zurückschneiden, schmeißen es andere - zum Beispiel auf Höhe des Kaplan-Dunkel-Platzes - ins fließende Wasser. Aber nicht, um es auf diese Weise loszuwerden: Hier dient der Bach als Transportmittel. Denn ein Stück weiter, an der Brücke Eschweilerstraße, steht eine zweite Gruppe, um die Sträucher wieder einzusammeln. «Der reine Grünschnitt geht in die Kompostierung», sagt Paulus. «Alles, was Müll enthält, landet dagegen in der Verbrennung.»
Wenn die Arbeiter am Ende das Ziel an der Eisenbahnstraße erreichen, haben sie nicht nur die Hochwassergefahr verringert. Die Vicht sieht dann auch wieder deutlich freundlicher aus.
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