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Wissenschaftsjahr: Ganz Aachen wird zum Labor der Zukunft

Von: Matthias Hinrichs
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Spannende Events im Zeichen der Innovation: Im Rahmen des „Future Lab 2016“ wollen sich sämtliche Aachener Hochschulen von ihrer besten, sprich innovativsten und kreativsten Seite präsentieren. Foto: Harald Krömer, Andreas Steindl, Stadt Aachen, dpa
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Spannende Events im Zeichen der Innovation: Im Rahmen des „Future Lab 2016“ wollen sich sämtliche Aachener Hochschulen von ihrer besten, sprich innovativsten und kreativsten Seite präsentieren. Foto: Harald Krömer, Andreas Steindl, Stadt Aachen, dpa
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Spannende Events im Zeichen der Innovation: Im Rahmen des „Future Lab 2016“ wollen sich sämtliche Aachener Hochschulen von ihrer besten, sprich innovativsten und kreativsten Seite präsentieren. Foto: Harald Krömer, Andreas Steindl, Stadt Aachen, dpa
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Spannende Events im Zeichen der Innovation: Im Rahmen des „Future Lab 2016“ wollen sich sämtliche Aachener Hochschulen von ihrer besten, sprich innovativsten und kreativsten Seite präsentieren. Foto: Harald Krömer, Andreas Steindl, Stadt Aachen, dpa

Aachen. Mitten auf dem Katschhof darf nach Herzenslust gebuddelt werden – und dabei geht es einmal nicht um die historischen Schätze unterm Pflaster. Im Gegenteil: Der Blick soll weit nach vorn gerichtet sein.

Das altehrwürdige Rathaus erstrahlt derweil in ungeahntem Glanz – und symbolisiert damit nicht nur die imposante Brücke zwischen Herkunft und Zukunft, sondern auch den Schulterschluss zwischen der Stadt und ihren Hochschulen. Denn mehr Kooperation zwischen den wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen war nie im Dreiländereck.

Die ganze Stadt soll in diesem Jahr zum spektakulären „Labor“ mutieren, in dem Freizeitspaß und die Faszination der Forschung Hand in Hand unterwegs sind. „Future Lab Aachen – Kunst des Fortschritts“ heißt die „Dachmarke“ des weit gespannten Veranstaltungsreigens, den Oberbürgermeister Marcel Philipp jetzt mit den Spitzenvertretern von RWTH, Fachhochschule, Katholischer Hochschule und Musikhochschule erstmals vorstellte.

„Aachen tickt im Rhythmus der Wissenschaften“, sagte der OB bei der ersten Präsentation der denkbar umfassend angelegten Kooperation. „Das wollen wir noch besser greifbar und erlebbar machen.“ Schließlich gebe es längst eine Fülle beachtlicher akademischer Pfunde, mit denen die Akteure wuchern könnten.

„Mit Projekten wie der Wissenschaftsnacht, dem Bürgerforum RWTHextern oder der Kinderuni, auch mit unseren großen Kolloquien wecken wir das Interesse zahlloser Menschen“, erklärte RWTH-Rektor Professor Dr. Ernst Schmachtenberg. „Und wir freuen uns sehr, dass die Stadt die Hochschulen nun ins Zentrum des allgemeinen Interesses stellt.“

Nachhaltigkeit stehe dabei für alle Beteiligten im Mittelpunkt, unterstrich auch FH-Rektor Professor Dr. Marcus Baumann. „Die Zahl der Studierenden ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen; die Stadt wird in Zukunft auf jeden Fall noch viel internationaler. Jetzt geht es darum, einen neuen, gemeinsamen Aufbruch zu wagen, indem wir zeigen, wie wir die Zukunft gemeinsam gestalten können.“

Dass dies nur gelingen könne mit einer lebendigen und vielfältigen Kultur und mit profunden Antworten auf neue soziale Herausforderungen, betonten Professor Herbert Görtz, Direktor der Hochschule für Musik und Tanz, und Professor Dr. Antonia Lammel, Dekanin der KatHo NRW, Abteilung Aachen.

Spätestens im Mai soll der Startschuss für die Vielzahl der gemeinsamen Aktionen und Projekte mit einer großen Party im Theater fallen (siehe Info). In Kürze wird ein eigens kreierter Webkalender ins Netz gestellt, der einen Überblick über sämtliche Veranstaltungen rund ums „Future Lab“ bietet, erklärte Stadtsprecher Bernd Büttgens. Auch manche andere Baustelle wird freilich noch intensiv beackert – Sponsoren sind in allen Bereichen höchst willkommen, unterstrich Philipp. Etliche besondere „Events“ sind unterdessen festgezurrt. Mit einem dreidimensionalen Lichtprojekt auf der Rathausfassade etwa soll die „Aachener Exzellenz“ besonders plastisch sichtbar gemacht werden. Hinter der Rückfront gerät der Katschhof derweil zum riesigen, rund 300 Quadratmeter großen „Archimedischen Sandkasten“: Im Rahmen der Ferienspiele soll hier ein monumentales physikalisches Spielzeug entstehen. Gleich nebenan, im Centre Charlemagne, wird eine große Schau zur Fahrzeugtechnik made in Aachen zu sehen sein.

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