Aachen/Nordeifel - Wintereinbruch sorgt für Unfallserie rund um Aachen

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Wintereinbruch sorgt für Unfallserie rund um Aachen

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:
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In die Eifel zog am Mittwochmorgen nochmal richtig der Winter ein. Foto: psm
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Die Sichtweite sei laut Polizei teilweise unter 50 Meter gewesen. Foto: psm
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Kein wünschenswerter Anblick im April: In der Eifel waren die Straßen mit Schnee bedeckt. Foto: psm

Aachen/Nordeifel. An eine solche Wetterlage können sich selbst alteingesessene Eifeler kaum erinnern. In der Nacht und am Mittwochmorgen fielen bei leichten Minusgraden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in der Nordeifel. Das Ungewöhnliche: der Schnee blieb zunächst liegen. Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgten in der Städteregion Aachen und der Nordeifel für zahlreiche Unfälle.

Teilweise lag die Sichtweite unter 50 Meter, die Polizei rief Autofahrer ausdrücklich zur Vorsicht auf. Aufgrund des Warnstreiks der Busfahrer war auf den Straßen zudem deutlich mehr Verkehr unterwegs als an anderen Tagen.

Alleine in der Zeit von 6 bis 12 Uhr rückte die Polizei zu insgesamt 50 Verkehrsunfällen in der Städteregion aus. „Die meisten Einsatzfahrten gingen dieses Mal in die verschneite Eifel“, sagte der Sprecher der Polizei der Städteregion Paul Kemen. Alleine 20 Verkehrsunfälle habe die Polizei dort aufgenommen.

Zum Vergleich: Im selben Zeitraum, also von 6 bis 12 Uhr, genau eine Woche zuvor waren es gerade einmal sieben Verkehrsunfälle, zu denen die Polizei gerufen wurde.

Glück im Unglück: Die Unfälle am Mittwoch gingen alle eher glimpflich aus. In Aachen verletzte sich eine Rollerfahrerin bei einem Sturz auf der Theaterstraße leicht. Nach einem Unfall in der Goethestraße musste ein Autofahrer leicht verletzt ins Krankenhaus. Ansonsten gab es nur Blechschäden.

„Echte“ witterungsbedingte Unfälle gab es zwei. So rutschte auf der Hahnerstraße ein Auto von der Straße und nahm einen Poller mit.

Bereits in den frühen Morgenstunden war es auf der Bundesstraße 258 bei Roetgen zu einem Unfall gekommen. Der Auffahrunfall ereignete sich gegen 7.30 Uhr zwischen Fringshaus und Roetgen. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Beamten berichteten weiter von winterlichen Verhältnissen in der Eifel. Die Straßen seien komplett mit Schnee bedeckt. Man solle vorsichtig fahren. Auch der angekündigte Streik sei ein Grund für mehr Verkehr auf den Straßen in der Region.

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