Wetterdienst warnt: Eisregen und Glatteis in der Region

Von: red/dpa
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Autofahrer sollten aufpassen - oder den Wagen gleich stehen lassen.
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Autofahrer sollten aufpassen - oder den Wagen gleich stehen lassen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Region. Der Deutsche Wetterdienst warnt mit der höchsten Warnstufe in der ganzen Region vor Glatteis: Am Samstag kommt von Nordwesten her Schnee auf, der in Eisregen übergehen kann.

Dieser gefrierende Regen kann für Glatteis sorgen. Autofahrer sollten sehr vorsichtig sein - oder den Wagen gleich stehen lassen. Alle aktuellen Warnungen sind auf der Karte des Deutschen Wetterdienstes gesammelt.

Für weite Teile Nordrhein-Westfalens gaben die Meteorologen am Samstagabend die höchste Glatteis-Warnstufe aus. Die Polizei berichtete von Dutzenden Verkehrsunfällen auf den eisglatten Straßen, mehrere Menschen wurden verletzt, Autobahnen wurden gesperrt.

In der Region kam es bisher nicht zu einem erhöhten Unfallaufkommen aufgrund der Wetterbedingungen: Die Polizei Aachen hatte am Abend keine witterungsbedingten Unfälle zu vermelden, auch in Heinsberg gab es lediglich ein leicht erhöhtes Unfallaufkommen.

Auf der Autobahn 46 bei Iserlohn gab es dagegen am Samstagabend einen Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Bei der Karambolage sind mindestens sechs Menschen verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Ebenso auf der Autobahn 30 in der Nähe von Bad Oeynhausen. Details nannte die Polizei zunächst nicht. Im Kreis Wesel im Niederrhein wurde die Polizei innerhalb weniger Stunden zu 40 Unfällen gerufen. Ein Lastwagenfahrer rutschte in Schermbeck in ein entgegenkommendes Streufahrzeug. Der Lkw-Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt, konnte sich aber selbst befreien. Der 42 Jahre alte Fahrer des Streufahrzeugs wurde durch Splitter der Windschutzscheibe verletzt. Die Streudienste seien pausenlos im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher.

In Duisburg geriet ein 27-Jähriger auf der Flucht vor der Polizei auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen Pfeiler. Die Polizisten hatten zuvor wegen der glatten Straßen eine Verfolgungsjagd abgebrochen. Der 27-Jährige kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

 

Im Kreis Viersen gab es zehn Glatteis-Unfälle. Eine Radfahrerin kam schwer verletzt ins Krankenhaus, nachdem sie auf der glatten Fahrbahn weggerutscht und gestürzt war.

 

„Wenn Wasser mit Temperaturen um null Grad auf die Straßen fällt, wird es schlagartig glatt”, erklärte Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Das Problem seien die Bodentemperaturen von -2 bis -3 Grad, das führe leicht zu spiegelglatten Straßen. Die Glättegefahr in NRW bleibe voraussichtlich bis Sonntagmorgen bestehen. Dann entspanne sich die Lage vor allem in den Tieflagen.

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