Was ändert sich durch die Städteregion?

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Aachen. Von der Gründung der Städteregion am 21. Oktober werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen noch nicht viel spüren, es verändert sich für sie - so das städtische Presseamt - verhältnismäßig wenig.

In bestimmten Bereichen haben Stadt und Kreis Aufgaben, die sie bisher getrennt wahrgenommen haben, zusammengelegt. Das betrifft vor allem die Bereiche Soziales und Ausländer, Gesundheit sowie Kataster und Vermessung.

Die Veränderungen im Sozial- und Ausländerbereich sind zum größten Teil bereits im Sommer erfolgt. Schon im Juli wurden im Vorgriff auf die Städteregion bestimmte Aufgabenbereiche auf den Kreis übertragen. Die mit dem Aufgabenbereichen Sozialamt betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Aachen sind damals bereits in die Verwaltungsgebäude des Kreises in der Zollernstraße gezogen.

Einige wenige Mitarbeiter werden noch bis Ende des Monats nachfolgen. In die durch das Sozialamt im städtischen Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz frei gemachten Räume sind jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Ausländerwesen des Kreises Aachen eingezogen.

Gemeinsam mit den Kollegen aus der Stadt Aachen werden sie das neu formierte Ausländeramt der Städteregion bilden und bis auf weiteres im Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz untergebracht sein.

Auf die Städteregion wurden übertragen das Ausländerwesen, die Hilfe in Alten- und Pflegeheimen, ambulante und teilstationäre Leistungen für behinderte und pflegebedürftige Menschen, die Betreuungsstelle für Erwachsene, der Aufgabenbereich schwer behinderte Menschen im Arbeitsleben, die Heimaufsicht, Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (USG), die Pflegeberatung und die so genannte Wohnungsanpassung.

Außerdem geht die Abteilung für Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten an die Städteregion.

Bei der Stadt Aachen verbleiben die Hilfen bei Einkommensdefiziten, also die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII, wie z.B. die Grundsicherung im Alter oder die Hilfe zum Lebensunterhalt sowie die Hilfe nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Keine Veränderungen gibt es auch beim Sozialdienst und bei der Verwaltung der Übergangswohnheime.

Aus der Abteilung Hilfe für alte, behinderte und pflegebedürftige Menschen verbleiben bei der Stadt die finanziellen Hilfen, der Wohnungstausch, die Geschäftsstelle des Seniorenbeirats und der Behindertenbeauftragte.

Noch nichts ändern wird sich am 21. Oktober in Sachen Gesundheitswesen. Eigentlich sollte an diesem Tag das Gesundheitsamt der Stadt Aachen mit dem des Kreises Aachen zusammengelegt werden. Organisatorisch wird dies auch geschehen, räumlich allerdings erst Anfang November. Dann nämlich werden die Gesundheitsämter von Stadt und Kreis ihre neuen Büros in den Aachen-Arkaden auf der Trierer Straße in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Rothe Erde beziehen. Leiter des dann städteregionalen Gesundheitsamtes wird Dr. Hubert Plum, bisher Leiter des städtischen Gesundheitsamtes.

Das Katasteramt der Stadt Aachen wird ab dem 21. Oktober mit dem Kataster- und Vermessungsamt des Kreises Aachen in der Städteregion Aachen zusammengefasst. Ein Teil dieses neuen Vermessungs- und Katesteramtes der Städteregion verbleibt aber vorerst im städtischen Verwaltungsgebäude Am Marschiertor in der Lagerhausstraße. Der bei der Stadt Aachen verbleibende Bereich Vermessung wird zum Fachbereich Geoinformation und Bodenordnung umbenannt.
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