Städteregion Aachen - Warnstreik am Mittwoch: Keine Aseag-Busse in der Städteregion

Warnstreik am Mittwoch: Keine Aseag-Busse in der Städteregion

Von: red/dpa
Letzte Aktualisierung:
aseag
Die Gewerkschaft Verdi hatte bereits am Freitag angekündigt, alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes am Mittwoch zum Warnstreik aufzurufen. Foto: Plitzner

Städteregion Aachen. Wegen eines Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst werden am Mittwoch, 21. März, keine Busse der Aseag fahren. Vom Streik betroffen ist der gesamte Linienverkehr der Aseag in Stadt und Städteregion Aachen, das teilte das Verkehrsunternehmen am Montag mit.

Die Gewerkschaften Verdi und Komba hatten bereits am Freitag angekündigt, alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes am Mittwoch zum Warnstreik aufzurufen. Betroffen sind neben der Aseag auch die Verwaltungen von Stadt Aachen und Städteregion Aachen. Bestreikt werden unter anderem Kitas, OGS, Stadtbetrieb und Bibliotheken.  Verdi fordert für Beschäftigte im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen sechs Prozent mehr Geld.

Der Warnstreik bei der Aseag beginnt voraussichtlich am Mittwochmorgen mit Dienstbeginn der Busfahrer und endet voraussichtlich mit Betriebsschluss in der Nacht zum Donnerstag. Mit dem Ende des Streiks sollen die Busse am Donnerstag, 22. März 2018, ab Dienstbeginn laut Aseag wieder planmäßig fahren. Allerdings wird nicht der komplette ÖPNV ausfallen.

Die Auftragsunternehmen der Aseag sind von dem Streik voraussichtlich größtenteils nicht betroffen, da hier andere Tarifbestimmungen gelten. Dennoch muss laut Aseag davon ausgegangen werden, dass sich der Streik auch auf den Einsatz der Auftragsunternehmen auswirkt. Ein planmäßiger Linienverkehr kann an diesem Tag nicht gewährleistet werden. Auch die gewohnten Öffnungszeiten des Kunden-Centers in der Peterstraße/Ecke Schumacherstraße in Aachen können am Mittwoch nicht gewährleistet werden.

Aktuelle Entwicklungen und Änderungen werden über Internet (www.aseag.de) und unsere Zeitung bekanntgegeben. Zudem ist die Service-Hotline unter der 0241/1688-3010 erreichbar.

.

In Nordrhein-Westfalen hat die Gewerkschaft allein am Dienstag mehr als 20.000 Arbeitnehmer zur Teilnahme an den landesweiten Aktionen aufgerufen. Am Mittwoch sind es etwa 15.000, teilte Verdi am Montag mit. Sie will im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen den Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde Mitte April erhöhen.

Am Dienstag soll in vielen Städten der öffentliche Nahverkehr lahm gelegt werden. So sollen die Verkehrsbetriebe in Dortmund, Essen, Duisburg, Bielefeld, Lüdenscheid und Bochum, aber auch im Kreis Heinsberg, bestreikt werden. 

Am Mittwoch ist neben Aachen der öffentliche Nahverkehr in den beiden größten Städten des Bundeslandes in Köln und Düsseldorf betroffen. Verdi hat die Mitarbeiter von KVB und Rheinbahn zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Auch in Unna, Lünen, im Hochsauerland-Kreis, in Ennepetal sowie in Hagen ist der öffentliche Nahverkehr betroffen.

 

Die Homepage wurde aktualisiert