VVN beruft 2. „Regionalkonferenz Aktiv gegen Rechts” ein

Von: lo
Letzte Aktualisierung:

Alsdorf. Das Problem, und das besorgt Ralf Kahlen, ist nicht zu übersehen: „Rechte Umtriebe nehmen in der Region wieder zu”, erklärt der erste Beigeordnete der Stadt Alsdorf. Als Beispiele nennt er die Schmierereien am jüdischen Friedhof in Aachen oder die von den rechten geplante Demonstration am Wochenende.

Dass die am Donnerstag verboten worden ist, dürfte auch Kurt Heiler von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) besonders freuen. Denn: „Wenn die Rechten durch das Ostviertel ziehen und sich dort Szenen aus Stolberg wiederholen sollten, hat das nichts mit Meinungsäußerung zu tun. Ich habe nur zu gut in Erinnerung, wie dort âAuch Türken haben Namen und Adressen´ skandiert wurde, da wurde Pogromstimmung geschürt.”

Froh ist Heiler, dass sich eine breite Masse von demokratischen Parteien, Initiativen und Privatpersonen zusammengefunden hat, um sich dem rechten Treiben entgegenzustellen.

Um die gemeinsame Arbeit gegnen Faschismus und Rechtsextremismus in Zukunft noch besser koordinieren zu können, hat der VVN die 2. „Regionalkonferenz Aktiv gegen Rechts” einberufen, bei der sich am Samstag, 2. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf Aktivisten und Politiker treffen und über die gemeinsamen Ziele beraten sollen.

Auf dem Programm stehen Vorträge und das Erarbeiten von Konzepten in Arbeitsgruppen. Die erste Regionalkonferenz fand 2009 in Eschweiler statt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert