Viele Tipps zum Weg in die Ausbildung

Von: se
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Bei der Ausbildungsbörse der Städte Stolberg und Eschweiler konnten sich die Jugendlichen an 34 Ständen ausführlich informieren. Diese Gelegenheit nutzte auch Selma Güven (links), die mit Azubi Marcel Hartmann ins Gespräch kam. Foto: Sonja Essers

Eschweiler/Stolberg. Vor zwei Jahren war Marcel Hartmann selbst noch Schüler am Berufskolleg Eschweiler (BKE). Kurz vor seinem Fachabitur, das er in Wirtschaft und Verwaltung ablegte, besuchte er die Ausbildungsbörse der Städte Eschweiler und Stolberg. Zwar hatte er zu diesem Zeitpunkt schon einen Ausbildungsplatz in der Tasche, knüpfte jedoch viele nützliche Kontakte.

Am Freitag kehrte er an seine alte Schule zurück, diesmal jedoch in einer anderen Funktion. Hartmann stellte den Schülern an einem Stand das Unternehmen vor, bei dem er seine Ausbildung absolviert. Mittlerweile ist der 21-Jährige im zweiten Lehrjahr und wird Industriekaufmann. „So erlebt man die Ausbildungsbörse von einer ganz anderen Seite“, meint er und fügt hinzu: „Außerdem ist es schön, einige Lehrer wiederzusehen.“ Auch der Zulauf der Schüler sei ganz gut. „Ich habe schon einige interessante Gespräche geführt“, erklärt er.

Eine Schülerin, die sich von dem Auszubildenden beraten lässt, ist Selma Güven. Sie macht in diesem Jahr ihr Fachabitur, ebenfalls in Wirtschaft und Verwaltung am BKE, und hat bereits Material von verschiedenen Unternehmen gesammelt.

Schließlich lässt die Auswahl an diesem Tag keine Wünsche offen. 34 Aussteller, darunter auch die Stadtverwaltungen aus Eschweiler und Stolberg, Bäckereien, Banken, Versicherer, die Bundeswehr, die Polizei sowie Konzerne wie RWE Power sind vertreten und nehmen sich besonders viel Zeit, um die Schüler ausführlich zu beraten und ihre Fragen zu beantworten. Bis zu 1500 Schüler nutzen diese Chance.

So auch Selma. Zwar hat die 20-Jährige schon genaue Vorstellungen darüber, wo sie ihr Weg nach dem Fachabitur hinführen soll, einen Ausbildungsplatz hat sie jedoch noch nicht in Aussicht. Aus diesem Grund hat sie beschlossen, sich intensiv zu informieren, und das geht ihrer Meinung nach am besten alleine. „Ich war zuerst mit Freundinnen unterwegs, aber habe mich dann dazu entschieden, nochmal alleine zu gucken. Dann hat man mehr Ruhe.“

In den Händen hält sie nicht nur verschiedene Flyer, sondern auch Beispiele für Einstellungstests. „So kann man sich gut vorbereiten auf das, was kommt“, meint sie. Wenn es mit einer Ausbildung in diesem Jahr nicht klappen sollte, möchte die 20-Jährige ein duales Studium beginnen. „Man sollte nämlich immer einen Plan B haben“, ist sie sich sicher. Ihr Ziel: Industriekauffrau werden.

Da ist sie bei Marcel Hartmann an der richtigen Adresse. Die Schülerin fühlt sich gut beraten und auch der Auszubildende ist zufrieden. Im kommenden Jahr findet die Ausbildungsbörse der Städte Eschweiler und Stolberg dann in der Kupferstadt statt. Die Verantwortlichen, die Bürgermeister Rudi Bertram (Eschweiler) und Ferdi Gatzweiler (Stolberg) sowie die Schulleiter Thomas Gurdon (BKE) und Ingrid Wagner (Berufskolleg Stolberg), freuten sich darüber, dass viele interessierte Jugendliche diese Möglichkeit nutzten.

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