UWG jetzt doch mit eigenem Spitzenkandidaten in die Wahl

Von: jg
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Eschweiler. Noch im Dezember hatte die UWG ausgeschlossen, einen eigenen Kandidaten für die erste Direktwahl des Städteregionsrates als Nachfolger des Landrates zu benennen. Am Samstag erfolgte nun die Kehrtwende.

Auf der Vertreterversammlung in Eschweiler stimmten 31 der 37 Stimmberechtigten dafür, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, sechs waren dagegen.

Bei der anschließenden Wahl des Kandidaten gab es eine weitere Überraschung: Erich Spies, Fraktionsvorsitzender der UWG in Eschweiler, trat gegen den Vorsitzenden der UWG-Kreistagsfraktion, Gerhard Maaßen (Würselen), an.

Einigen konnten sich die Delegierten in geheimer Wahl jedoch auf keinen der beiden: In zwei Wahlgängen lautete das Ergebnis jeweils 18 zu 18 Stimmen bei einer Enthaltung.

Daraufhin verzichtete Maaßen auf seine Kandidatur. Spitzenkandidat - und damit Konkurrent von Helmut Etschenberg (CDU), Uwe Zink (SPD), Dr. Thomas Griese (Grüne), Dr. Werner Pfeil (FDP) und Uwe Löhr (Die Linke) im Kampf um Wählerstimmen - ist somit der 65-jährige Jurist Spies. Maaßen (52) führt jedoch die Reserveliste der UWG für die Wahl zum Städteregionstag an.
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