„Unser Dorf hat Zukunft“: Wettbewerb geht in die nächste Runde

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Die städteregionale Fachkommission – hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr in Mützenich – wird die Projekte aller teilnehmenden Gruppen zwischen dem 4. und dem 15. September vor Ort begutachten. Foto: Heiner Schepp

Städteregion. Der städteregionale Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in die nächste Runde. In allen Dörfern, Ortsteilen und Quartieren in der Städteregion sind aktive Gemeinschaften oder die, die es werden wollen, eingeladen teilzunehmen.

Der bewährten Tradition folgend wird der Wettbewerbsraum in einen Nord- und einen Südteil unterteilt. Alle Teilnehmer nördlich der Grenze des Naturparks Nordeifel – diese verläuft durch Stolberg – gehen im Nordraum an den Start, alle anderen Teilnehmer starten im Südraum (Eifel).

Grundsätzlich geht es bei „Unser Dorf hat Zukunft“ nicht darum, im Ranking „gut dazustehen“, sondern vielmehr um das gemeinsame Tun im Dorf, Ortsteil oder Quartier. Denn im Fokus des Wettbewerbs steht das Engagement der Dorf- und Ortsgemeinschaften, sich aktiv für die Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes einzusetzen und damit die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen.

Wertvolle Anregungen und Tipps

„Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, mit wie viel Herzblut und mit welchem Ideenreichtum die Gemeinschaften aktuelle und zukünftige Herausforderungen angehen. Dieses Engagement stärkt das Miteinander und sichert nachhaltig die Lebensqualität, insbesondere auch im ländlichen Raum. Deshalb wollen wir mit dem Wettbewerb diesen herausragenden Einsatz noch einmal besonders würdigen“, zeigt sich Städteregionsrat Helmut Etschenberg von der Idee überzeugt.

Seine Begeisterung wird durch die städteregionale Fachkommission geteilt, die alle Teilnehmerorte in der Zeit vom 4. bis 15. September besuchen und den Dorfgemeinschaften wertvolle Anregungen, Tipps und Empfehlungen für die weitere Entwicklung mit auf den Weg geben wird. Die Kommission schaut dabei insbesondere auf die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung, die wirtschaftliche Entwicklung (inklusive Landwirtschaft), auf soziales und kulturelles Dorfleben, Baugestaltung und Grüngestaltung sowie das Dorf in der Landschaft.

Für alle interessierten Dörfer, Ortsteile und Quartiere bietet die Städteregion in Vorbereitung auf die Teilnahme am Wettbewerb eine fachliche Beratung und Unterstützung an. Ansprechpartnerin ist Andrea Drossard vom Amt für Regionalentwicklung, die die Mehrwerte einer Teilnahme für die Dörfer erläutert: „Sich als Gemeinschaft fokussiert mit der Entwicklung des eigenen Ortes zu beschäftigen, bringt nicht nur neue kreative Ideen und Mitstreiter hervor, sondern ist zugleich Öffentlichkeitsarbeit und Imagebildung in Richtung von Sponsoren, Politik und Verwaltung.“

Der Wettbewerb wird durch die Sparkasse Aachen unterstützt. Für die Gold-, Silber- und Bronzedörfer werden Siegerprämien ausgelobt. Alle anderen Teilnehmerorte erhalten eine Prämie in Höhe von 500 Euro. Darüber hinaus werden Sonderpreise für herausragendes Engagement und vorbildliche Projekte vergeben.

Wer mit seinen Freunden, Bekannten, Interessen- oder Ortsgemeinschaften oder Vereinen teilnehmen möchte, kann sich bis 31. März bewerben. Auskünfte erteilt Andrea Drossard, Telefon 0241/5198-2474, E-Mail: andrea.drossard@staedteregion-aachen.de.

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