Städteregion - Überarbeitete Homepage: Städteregion gibt sich ein neues Gesicht

Überarbeitete Homepage: Städteregion gibt sich ein neues Gesicht

Von: Michael Grobusch
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Farbenfroh und benutzerfreundlich: Die neue Internetpräsenz kann ab sofort aufgerufen werden. Foto: Grobusch

Städteregion. Man muss eigentlich gar nicht so weit zurückgehen, wie es Helmut Etschenberg getan hat, um den mit dem neuen Internetauftritt der Städteregion erzielten Fortschritt zu erfassen. Der Städteregionsrat erinnerte bei der Präsentation der Homepage an die Anfänge seiner Verwaltungslaufbahn im Jahr 1963.

„Als ich meine Lehre beim Kreis Aachen begann, war das Telefon das einzige Kommunikationsmittel, und die Leitung wurde von der Zentrale zugeteilt.“

Die Zeiten haben sich geändert. In den vergangenen fünf Jahrzehnten, und auch seit 2009. Zur Gründung der Städteregion am 21. Oktober wurde natürlich auch ein entsprechender Internetauftritt vorbereitet. Der galt damals als ziemlich innovativ und ist heute dennoch schon wieder längst überholt. „So etwas kann sich eine Verwaltung in heutigen Zeiten aber nicht leisten“, betont Axel Hartmann.

„Wir müssen uns wie jedes privatwirtschaftliche Unternehmen modern aufstellen“, ist der Allgemeine Vertreter des Städteregionsrates und Dezernent für Zentrale Dienste überzeugt. „Die Menschen erwarten, dass sie alle Informationen jederzeit und sofort aufrufen können. Unser alter Auftritt war dafür nicht geeignet“, stellt Helmut Etschenberg fest.

Der neue hingegen umso mehr. „Die mobile Skalierung war ein Kernthema“, berichtet Holger Benend, der bei der Pressestelle für den Online-Auftritt zuständig ist. Ob PC, Tablet oder Smartphone: Die Städteregion präsentiere sich jetzt in allen Formaten sehr übersichtlich und benutzerfreundlich. Nicht nur optisch: „Wir haben sämtliche Inhalte neu erstellt“, freut sich Benend.

Für den externen Nutzer bieten sich vor allem zwei Schwerpunkte: Informationen und Dienstleistungen. Letztere gewinnen immer mehr an Bedeutung, weil die Bürger die Möglichkeiten, die das Internet bietet, auch im Umgang mit Verwaltungen nutzen möchten. Deshalb gibt es auf der Startseite einen unübersehbaren „Button“, der Zugang zu den derzeit 439 von der Städteregion angebotenen Dienstleistungen bietet – von A wie Arbeitserlaubnis bis Z wie Zuschüsse.

In vielen Fällen ist zunächst die Einrichtung eines Bürgerkontos erforderlich. „Aber wir haben den Einstieg bewusst niedrigschwellig gehalten“, erklärt Dirk Schweikart von der Regio IT, die den neuen Internet-Auftritt der Städteregion entwickelt hat. So soll die Fortsetzung eines Trends ermöglicht werden, der schon seit Jahren zu erkennen ist, wie Ellen Wirtz berichtet.

Monatlich rund 80.000 Besucher mit insgesamt 250.000 Einzelseitenaufrufen wurden zuletzt verzeichnet. „Wenn das alles per Telefon geregelt würde, dann müssten wir über einen neuen Stellenplan reden“, stellt die Leiterin des Personalamtes lachend fest.

Neben dem gesteigerten Bürgerservice und der Entlastung der Mitarbeiter sieht Axel Hartmann noch einen weiteren positiven Effekt der neuen Homepage: „Sie ist deutlich günstiger als die alte.“ Rund 350.000 Euro musste die Städteregion bis dato pro Jahr für Lizenzen bezahlen, nun werden es nur noch 159.000 Euro sein – zuzüglich der Anfangsinvestition von 500.000 Euro.

„Der Preis war damals so hoch, weil wir die Ersten waren“, erklärt der Dezernent. „Jetzt ist bei der Regio IT ein Produkt entwickelt worden, das nicht nur von uns genutzt wird.“ Mittelfristig schwebt Hartmann „eine einheitliche Darstellung der ganzen Region“ vor.

Elektronische Zahlung

Zu der soll dann auch die Möglichkeit der elektronischen Zahlungsabwicklung gehören. „Wir suchen derzeit noch nach einem geeigneten E-Payment-Modul“, räumt Andrea Förster, bei der Städteregion im IT-Management tätig, ein. Im Laufe des Jahres soll die Suche abgeschlossen und das Angebot erweitert werden.

Fürs Erste werden für die bezahlpflichtigen Leistungen noch Gebührenbescheide mit der Post verschickt. Doch das wird schon bald Geschichte sein – was zur Ankündigung von Axel Hartmann passt: „Das neue System ist so angelegt, dass wir es permanent weiterentwickeln können.“

All diejenigen, die sich mit den elektronischen Möglichkeiten nicht anfreunden können oder wollen, müssen sich im Übrigen keine Sogen machen, versichert Hartmann: „Der traditionelle Bürgerservice bleibt erhalten.“

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