Tarifgespräche am Medizinischen Zentrum gescheitert

Von: udo
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Würselen. Ob die Küche im Medizinischen Zentrum (MZ) in Würselen als Folge von Streiks kalt bleibt, wird sich noch zeigen: Klar ist indes, dass die Tarifverhandlungen für die rund 180 Beschäftigten der MZ-Service GmbH gescheitert sind.

Das gab die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch bekannt. MZ-Geschäftsführer Falko Rapp zeigte sich verwundert, dass „Verdi trotz eines neuen Verhandlungsangebotes der Arbeitgeber vom Verhandlungstisch aufgestanden ist”.

Verdi-Sekretär Stefan Jungheim meinte: Das letzte Angebot des Arbeitgebers sei ein „Armutszeugnis für einen öffentlichen Arbeitgeber, der sich offenbar davor drücken will, gute und verantwortungsvolle Arbeit entsprechend zu bezahlen”. Derzeit werden die Mitarbeiter aus Bereichen wie Catering und Reinigung nach Tarifen der IG Bau und der NGG entlohnt.

Ziel von Verdi ist ein an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst angelehnter Abschluss. Als Beispiel gilt die Bundesknappschaft, die am MZ zu 50 Prozent beteiligt ist und den Beschäftigten ihrer Tochter-Gesellschaft DSL seit einem Jahr am TVöD orientierte Leistungen bezahlt. Strittig waren bis zum Schluss insbesondere, ab wann der Tarif gelten soll.
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