Starker Anstieg bei den Kassenkrediten

Von: red
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Städteregion Aachen. Viele Kommunen in NRW müssen immer höhere Kassenkredite - die sind vergleichbar mit dem überzogen Girokonto eines Privathaushaltes - aufnehmen, um ihre Zahlungsfähigkeit zu sichern.

Gegenüber dem Jahr 2010 stieg die Summe bis zum 30. September 2011 um 6,7 Prozent auf insgesamt 21,6 Milliarden Euro oder 1208 Euro je Einwohner, wie das statistische Landesamt meldet. Auch die meisten Kommunen in der Städteregion mussten ihre Kassenkredite deutlich aufstocken - einige liegen bei der Pro-Kopf-Verschuldung deutlich über dem Landesschnitt.

So weisen die Landesstatistiker zum Stichtag für Monschau eine Pro-Kopf-Verschuldung zur Liquiditätssicherung von 2060,28 Euro aus (+ 11,5 Prozent), in Stolberg liegt sie bei 2039,51 Euro (+ 3,3 Prozent), in Alsdorf bei 1607,14 Euro (+ 7,3 Prozent) und in Würselen bei 1408,30 (+9,8 Prozent). Die Zahlen für die übrigen Kommunen: Aachen 864,27 Euro (+ 0,5 Prozent), Baesweiler 258,84 Euro (+ 210.1 Prozent), Eschweiler 1152,01 Euro (+ 35,5 Prozent), Simmerath 419,99 Euro (+ 62 Prozent). Roetgen stieg von 0 Euro Ende 2010 auf 121,24 Euro, während Herzogenrath die Kassenkredite als einzige Kommune zurückfahren konnte - und das auf Null.

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