„Starke Kids Förderpreis“: Spaß an Bewegung und gesunder Ernährung

Von: Nina Krüsmann
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Machen sich stark für starke Kids: Vertreter der Preisträger aus dem Altkreis Aachen. Foto: Ralf Roeger

Städteregion. Damit der Nachwuchs von heute gesund in die Zukunft durchstarten kann, gibt es seit 2008 den „Starke Kids Förderpreis“. Damit zeichnet die AOK Rheinland/Hamburg in der Städteregion und im Kreis Düren Projekte von Schulen, Kindertagesstätten, Familienzentren oder Vereinen aus, die sich in herausragender Weise mit der Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen befassen.

2015 wurden insgesamt 18.000 Euro verteilt. Aus der Stadt Aachen, dem ehemaligen Kreis Aachen sowie dem Kreis Düren, wurden bei der Preisverleihung im Aachener August-Pieper-Haus jeweils die besten drei Projekte prämiert.

„Gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Suchtmittelvermeidung oder ein Mix aus mehreren Bereichen – damit sollten sich die regionalen Projekte befassen“, erklärt Bernd Claßen, stellvertretender Regionaldirektor der AOK.

34 Projektideen wurden eingereicht. Eine Fachjury hatte die schwierige Aufgabe, die besten neun Projekte, je drei aus jeder Region, zu ermitteln. Als Juroren gewann die Gesundheitskasse erfahrene Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen, der Politik und den Medien. Mit dabei waren etwa die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt und der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn.

In der Stadt Aachen hat das Projekt „Nordsport“ gewonnen, ein generationsumfassendes Familienprojekt im Aachener Norden. Das Helene-Weber-Haus bietet in Kooperation mit dem Sportamt, dem katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung, dem Stadtteilbüro Aachen-Nord sowie der Evangelischen Familienbildungsstätte jeden Samstag ein kostenfreies Bewegungsprogramm in der Turnhalle Feldstraße an.

„Hier geht es darum die Bewohner des Viertels zu aktivieren, ein soziales Netzwerk aufzubauen, in dem sich die Beteiligten wiederfinden und gut aufgehoben fühlen“, erklärt Organisatorin Petra Weidemann-Böker. Laudatorin Patricia Grycik hob hervor: „Über das Programm werden soziale Kompetenzen und das Selbstbewusstsein gestärkt. Spaß an der Bewegung und Grundfertigkeiten verschiedener Sportarten werden vermittelt.“

Im Altkreis Aachen hat das Projekt „Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten integrativ-inklusiv für Menschen mit und ohne Behinderung bzw. Förderbedarf“ gewonnen. Der Verein „Tabalingo“ setzt sich für Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung aus unterschiedlichen Verhältnissen, mit und ohne Migrationshintergrund ein.

Über ein vielfältiges Sportangebot ohne Leistungsdruck versucht der Verein, Menschen zum Sport zu bewegen, die durch einem „Regel“-Verein nicht angesprochen werden. „Hier erfährt man Inklusion hautnah. Berührungsängste sollen abgebaut werden und der Spaß an Bewegung und soziales Miteinander stehen im Vordergrund“, betonte Laudatorin Grycik.

Auf den zweiten Platz kam das Projekt „Vor dem Anfang starten – junge Menschen entwickeln Erziehungskompetenz“ des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion. Den dritten Platz belegte das Projekt „Interkultureller Kinder-Garten“, ein Gartenbauprojekt in der Städtischen integrativen Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Herzogenrath.

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