Städteregion/Aachen - Städteregionstag: Grüne küren ihre Kandidaten

Städteregionstag: Grüne küren ihre Kandidaten

Von: Jutta Geese
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Städteregion/Aachen. Ein ausgefeiltes Programm für die Wahl zum Städteregionstag am 25. Mai kommenden Jahres haben die Grünen noch nicht. Denn das sollen diejenigen, die für das Parlament kandidieren, intensiv miterarbeiten, wie Parteichefin Bettina Herlitzius erklärt. Und so haben die Grünen am Samstag erst einmal die notwendigen personellen Entscheidungen getroffen.

Bis auf eine: Ob sie einen eigenen Kandidaten für das Amt des Städteregionsrats ins Rennen schicken gegen den dezeitigen Amtsinhaber Helmut Etschenberg von ihrem Kooperationspartner CDU, ist noch ebenso offen wie die Frage, wer dies denn sein könnte. „Das werden wir in aller Ruhe Anfang des Jahres entscheiden“, erklärte Herlitzius. Schließlich sei die Entscheidung Etschenbergs, nun doch vorzeitig zurückzutreten und sich 2014 erneut zur Wahl zu stellen, noch sehr frisch.

Einen Mangel an Interessenten für die politische Mitarbeit im Städteregionstag müssen die Grünen jedenfalls nicht beklagen. Fast vier Stunden dauerte es, ehe am Samstag alle Kandidaten ordnungsgemäß, sprich: den Vorschriften des Wahlgesetzes genügend, feststanden. Während die Besetzung der 36 Direktwahlbezirke recht zügig vonstatten ging, da nur für den Wahlbezirk 30 (Aachen/Stolberg) eine Stichwahl erforderlich war (die die Aachenerin Silke Bastian für sich entscheiden konnte), waren die Listenplätze zum Teil hart umkämpft. Das ist nicht verwunderlich. Schließlich hat es in der Geschichte der Kreistags- und Städteregionstagswahlen bislang nur eine Grüne geschafft, ihren Wahlkreis direkt zu gewinnen: Vize-Städteregionsrätin Elisabeth Paul aus Aachen. Alle anderen Abgeordneten sind über die Reserveliste zu ihrem Mandat gekommen. Bei der ersten Wahl zum Städteregionstag zog diese bis Platz 11 – bei einem Ergebnis für die Grünen von 14,8 Prozent.

Jeweils nur einen Kandidaten gab es für für ersten fünf Plätze der Reserveliste. Gesetzt waren damit Elisabeth Paul auf Platz 1, gefolgt von Werner Krickel, Ingrid von Morandell, Lars Lübben und Eva Malecha. In der Abstimmung um Platz 6 setzte sich Marc Peters gegen Rolf Beckers und Abdurahman Kol durch. Platz 7 gewann Karin Schmitt-Promny gegen die frühere Vize-Landrätin Aggi Majewsky. Platz 8 ging an Thomas Griese, der sich gegen Abdurahman Kol durchsetzte. Einzige Kandidatin um Platz 9 war Silke Bastian. Auf Platz 10 setzte sich Rolf Beckers gegen Christoph Simon durch, der später ohne Gegenkandidat auf Platz 12 gewählt wurde. Den 11. Listenplatz errang Mahnaz Syrus gegen Aggi Majewsky, die sich letztlich Platz 15 erkämpfte. Platz 13 ging an Christa Heners, auf 14 steht Wolfgang Wetzstein, der sich gegen Uwe Koch durchsetzte. Ab Platz 15 wurde dann nicht mehr einzeln, sondern per Listenwahl gewählt. Doch selbst hier rang der ein oder andere noch hart um die Platzierung – sogar bis hinunter zu Platz 32 bei 37 Kandidaten.

Herlitzius und Paul sehen denn auch ihre Partei personell gut aufgestellt. „Es sind viele Erfahrene dabei, aber auch ein paar Neue“, sagt Herlitzius, die sich nun auf die Arbeit am Wahlprogramm freut.

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