Städteregionsrat Helmut Etschenberg feiert runden Geburtstag

Von: Jutta Geese
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Etschenberg
Wird am Dienstag 70 Jahre alt: Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Foto: Michael Grobusch

Städteregion. Andere in seinem Alter genießen schon lange ihr Leben als Pensionär und sind froh, den Berufsstress hinter sich gelassen zu haben. Helmut Etschenberg aber sitzt noch immer jeden Tag an seinem Schreibtisch, leitet eine Verwaltung mit rund 2100 Beschäftigten, verantwortet einen Jahresetat von 700 Millionen Euro, ist Initiator regionaler und grenzüberschreitender Zusammenarbeit und zieht vor und hinter den Kulissen die Strippen zur Fortentwicklung der Städteregion.

Am Dienstag wird Städteregionsrat Helmut Etschenberg 70 Jahre alt. Karrieren wie die des in Aachen geborenen und in Monschau wohnenden bekennenden Eifelers sind heute kaum mehr möglich. 1963, mit 15 Jahren, begann Etschenberg seine Verwaltungsausbildung beim damaligen Kreis Aachen.

Und von da an ging es bergauf: Er wurde schon in jungen Jahren persönlicher Referent von zwei Oberkreisdirektoren, mit erst 28 Jahren wurde er Kreissozialamtsleiter, mit gerade mal 32 Jahren Stadtdirektor von Monschau. 1993 kehrte er zurück zum Kreis, als Kreisdirektor und Sozialdezernent. Zwei mal wurde er in dieser Position vom Kreistag wiedergewählt.

Im April 2009 wollte Etschenberg dann eigentlich in Pension gehen, nach damals schon 46 Berufsjahren. Doch daraus wurde nichts. Die Gründung der Städteregion, der Zusammenschluss von Stadt und Kreis Aachen, den er mit vorbereitet hatte, stand bevor – und der CDU war ihr Kandidat für das Amt des Städteregionsrates abhanden gekommen.

Etschenberg sprang ohne langes Zögern, aber nach Rücksprache mit seiner Frau Anita, ein. In einem Gespräch mit unserer Zeitung sagte er damals: „Ich weiß, was ich mir aufhalse. Aber wenn ich etwas mache, dann mache ich es ganz.“ Und da er nach der ersten Wahlperiode noch nicht alle seine Ziele erreicht sah, stellte er sich 2014 zum zweiten Mal dem Wählervotum. „Es gibt schon noch ein paar Dinge, die ich anstoßen will“, sagte er, und: „Die Aufgabe macht mir jetzt richtig Freude.“ Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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