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Städteregion: Einbrecher schlagen 52 Mal zu

Von: René Benden
Letzte Aktualisierung:
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Eine Serie von Wohnungseinbrüchen in der Städteregion Aachen schreckt auf. Symbolbild: dpa

Aachen. 52 Wohnungs- und Kellereinbrüche in nur zwei Tagen. Die Polizei Aachen meldet vom zurückliegenden Wochenende eine außergewöhnlich hohe Zahl an Einbrüchen in der gesamten Städteregion Aachen.

Besonders bemerkenswert ist aus Sicht der Ermittler, dass es trotz der vielen Straftaten kaum verwertbare Spuren für Fahndungsansätze gibt. „Wir gehen deshalb davon aus, dass da Profis am Werk waren, die ihre Ziele sehr gut ausgesucht haben“, sagte Polizeisprecher Paul Kemen am Montag. Ob es Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten gibt, konnte die Polizei nicht bestätigen.

Hauptziel der Einbrecher war die Stadt Aachen, in der von Freitagnachmittag bis Sonntagabend insgesamt 32 Einbrüche gemeldet wurden. Ungewöhnlich ist laut Polizei, dass am Wochenende nicht wie sonst üblich das Stadtzentrum mit seinen Ausfallstraßen bevorzugtes Gebiet für Einbrecher war.

Die meisten Straftaten fallen auf Eilendorf, Walheim, Haaren, Laurensberg und Richterich – alles Orte am Stadtrand von Aachen. Einen besonderen Schwerpunkt bei der Tatzeit gab es nicht. Die meisten Einbrüche wurden tagsüber verübt. Die Polizei geht davon aus, dass die Einbrecher gute Beute gemacht haben. „Sie haben alles mitgenommen, was sie irgendwie zu Geld machen können“, sagte Kemen. Meist waren es Bargeld und Schmuck.

Doch nicht nur in Aachen, auch in Alsdorf, Herzogenrath, Würselen, Baesweiler, Stolberg und Eschweiler waren Einbrecher am Werk. „Wir haben für die gesamte Städteregion eine ungewöhnlich hohe Zahl an Einbrüchen beobachtet. Das hat sich nicht nur auf die Stadt Aachen beschränkt“, sagte Kemen. An einem gewöhnlichen Wochenende komme es im Schnitt zu zwei bis drei Dutzend Wohnungseinbrüchen in der Städteregion. Zum Vergleich: Im Kreis Düren wurde am zurückliegenden Wochenende 23 Mal eingebrochen. Im Kreis Heinsberg waren es gar nur acht Fälle.

Die Aachener Polizei warnt davor, dass auch am kommenden Wochenende verstärkt Einbrecher unterwegs sein könnten. Zwar würden gezielt Beamte der Einsatzhundertschaft zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs abgestellt werden, dennoch sei es wichtig, dass jeder selbst sein Haus oder seine Wohnung absichert.

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