Städteregion - Solidaritätslauf: Dieses Rennen hat zahlreiche Sieger

Solidaritätslauf: Dieses Rennen hat zahlreiche Sieger

Von: Lilian Killmeyer
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Sie setzen auf zahlreiche Starter und Starterinnen am 17. September: die Organisatoren und Veranstalter des Solidaritätslaufes. Foto: Andreas Schmitter

Städteregion. „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“: Mit diesem biblischen Vers beschreibt Hans-Peter Bruckhoff, Superintendent und Schirmherr, die Grundgedanken des Solidaritätslaufes für Menschen ohne Arbeit.

In Zusammenarbeit der Regionaldekane für die Regionen Aachen-Stadt und -Land im Bistum Aachen und des Evangelischen Kirchenkreises Aachen ertönt am Sonntag, 17. September, um 11 Uhr der Startschuss für den elften Lauf rund um Rathaus und Dom in Aachen.

Getreu dem Motto „Fifty Fifty“ kann jeder Aktive und Sponsor doppelt helfen: 50 Prozent des Erlöses kommen ökumenisch getragenen Initiativen der Arbeitslosenarbeit in der Städteregion zugute, die andere Hälfte geht an einen selbst bestimmten wohltätigen Zweck. „Neben dem Geld geht es auch darum, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und das Augenmerk auf die vielen Langzeitarbeitslosen zu richten, die in Statistiken oftmals außen vor gelassen werden, eine Perspektive für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aber dringend brauchen“, erklärt Martin Pier, Referent im Büro der Regionaldekane.

Das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit werde kaum berücksichtigt, kritisiert Peter Brendel, Vorsitzender von „Pro Arbeit“. So seien im August 23.000 Menschen in der Städteregion als arbeitslos gemeldet gewesen, rund 10.000 davon als Langzeitarbeitslose, für die eine Integration in den Arbeitsmarkt sehr schwierig sei.

Was das für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet, soll bei dem Solidaritätslauf sichtbar werden: „Wir möchten diesen Menschen ein Gesicht geben, ihnen Wertschätzung und Solidarität zeigen und sie aus dem Rand der Gesellschaft in den – im wahren Sinne des Wortes – Mittelpunkt der Stadt ziehen“, sagt Holger Brantin vom Katholikenrat Aachen-Stadt. So werden sich unter den Teilnehmern auch Menschen ohne Arbeit finden.

Das Prinzip ist einfach: Jede Gruppe oder Einzelperson sucht sich vor dem Lauf Sponsoren, die bereit sind, pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Dabei kann man auch als sein eigener Sponsor auftreten. Mitlaufen oder mitgehen kann ausnahmslos jeder.

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