Service: „Bei Langeweile geht der Kunde fremd“

Von: red
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Gruppenbild mit Druckplatte: Die Abschlussveranstaltung fand in der Rotationshalle unserer Zeitung statt. Foto: Andreas Herrmann
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Johann Beck: „Unternehmer müssen Einzigartiges bieten, um zu bestehen.“ Foto: Herrmann

Aachen. Es endete, wie es begonnen hatte: mit einer stimmungsvollen und inspirierenden Feier. Der erstmalig von der Anzeigenabteilung unserer Zeitung angebotene „Service Check“ für Unternehmen und Dienstleister der Region erreichte in dieser Woche die Ziellinie.

Was im Kasino des Verlages mit einer motivierenden Impulsrede von Norbert Beck vor acht Monaten gestartet war, der gemeinsam mit seinem Bruder Johann und der gemeinsamen Firma „Metatrain“ Kooperationspartner unserer Zeitung ist, endete nun in der Rotationshalle vor der gewaltigen Kulisse der Drucktürme.

Dort, wo Nacht für Nacht unsere Zeitung gedruckt wird, gab es am Mittwochabend die Abschlussveranstaltung zum „Service Check“. Insgesamt haben sich 73 Unternehmen und Filialbetriebe aus Stadt und Städteregion Aachen dem Test durch die Kunden unterzogen – und das mit Erfolg.

Über 100 Gäste verfolgten nach der Begrüßung durch den Leiter Werbemarkt unserer Zeitung, Thomas Pelzer, und nach den Interviews mit dem Hauptsponsor Andreas Schneider von NetAachen sowie dem Geschäftsführer des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), Manfred Piana, dem abschließenden Vortrag von Johann Beck mit dem provozierenden Titel „Hirnlos verkaufen war gestern“.

Beck formulierte wie sein Bruder beim Auftakt klar und einprägsam: „Unternehmen befinden sich immer im Wettbewerb. Deshalb müssen Unternehmer Einzigartiges bieten, um zu bestehen.“ Seine These: „Bei Langeweile geht der Kunde fremd.“

Der Mann, der aus Neumarkt in der Oberpfalz stammt und so klingt wie der Comedian Michael Mittermaier, zeigte auf, dass schon kleine Innovationen dazu führen könnten, sich im Wettbewerb nicht nur Vorteile zu verschaffen, sondern auch einen Ausweg aus der Preisfalle zu finden. Als Beispiel nannte er den Vergleich zwischen einem Kilo herkommlichen Kaffees, der zehn Euro kostet, und einem Kilo von George Clooney beworbenen Nespresso-Kaffee, der bei 60 Euro liege. „Menschen geben fur Dinge, die einzigartig sind, richtig viel Geld aus“, sagte Beck dazu. „Je starker die Abgrenzung vom Wettbewerber, desto weniger ist der Preis entscheidend.“

Viel Lob gab es vom Metatrain-Geschäftsführer für die Aachener Unternehmer, die sich dem „Service Check“ unterzogen haben und jeweils 250 Abstimmungskarten in der Kundschaft verteilen konnten.„Das Kundenurteil war sehr gut“, analysierte Beck überschlägig, denn 69 Prozent der Teilnehmer erhielten das Zertifikat mit dem „Service Check“-Siegel. „Mit diesem positiven Urteil können Sie in Aachen und in der Region sehr zufrieden sein“, sagte Beck, der überall in Deutschland diese Untersuchung anbietet und von daher gut Vergleiche ziehen kann. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer des „Service Checks“ ihre Ergebnisse der Kundenbefragung in einem verschlossenen Umschlag sowie eine gerahmte Druckplatte mit ihrer geschalteten Anzeige von Dirk Ernst, stellvertretender Leiter Werbemarkt, überreicht.

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