Schuldnern soll effektiver geholfen werden

Von: udo
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Vertragsunterzeichnung: Sozialdezernent Günter Schabram (r.) mit Carmen Rosendahl-Küpper vom Sozialdienst katholischer Frauen Eschweiler, der einer der acht Kooperationspartner ist. Foto: Udo Kals

Aachen. Der Bezug von Arbeitslosengeld II und das Anhäufen von Schulden bedingen sich zwar nicht automatisch - aber gehen häufig genug Hand in Hand. Statistisch erfasst werden die Zahlen von der Hartz-IV-Arge in der Städteregion zwar - noch - nicht.

Doch Geschäftsführer Stefan Graaf weiß, dass seine Mitarbeiter sehr viele Menschen betreuen, die mit Schulden zu kämpfen haben. Und so verwundert es nicht, wenn mehr als 80 Prozent der Menschen, die in Schuldnerberatungsstellen Rat und Hilfe suchen, einen Hartz-IV-Hintergrund haben.

Am Dienstag haben nun Städteregion, Arge und die Schuldnerberatungsstellen in der Städteregion eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, um überschuldeten Empfängern von ArbeitslosengeldII effektiver zu helfen. Denn: „Einerseits erschweren Schulden die Vermittlung in Arbeit, andererseits ist ein Job das beste Mittel, um Schulden abzubauen”, betont Graaf.

Wichtig ist allen Beteiligten, dass es künftig einen intensiven Informationsaustausch zwischen Jobcentern und Beratungsstellen geben soll sowie für die Schuldner ein städteregional einheitliches Verfahren vom Erstgespräch bis zur Langzeitberatung. Ein Problem bleiben die Wartezeiten. Denn die Beratungsstellen stoßen mit ihren zwölf Vollzeitstellen durch steigende Fallzahlen immer stärker an ihre Kapazitätsgrenzen. Weitere 1,5 Stellen sollen indes im Laufe des Jahres folgen.

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