12123449.jpg

Rekord: Mehr als 200 junge Leute bei Schülervertretungstag

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
14246084.jpg
Anerkennung für Engagement in der Schule: Beim Schülervertretungstag im Tivoli wurden die Schülervertretungen der Aachener Lindenschule und der Bischöflichen Liebfrauenschule Eschweiler ausgezeichnet. Foto: Harald Krömer

Städteregion. „Mit so vielen Leuten hatten wir gar nicht gerechnet“, sagte Sina Jansen von der Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro der Städteregion bei der offiziellen Begrüßung zum Schülervertretungstag (SV-Tag) im Aachener Tivoli.

Mehr als 200 Teilnehmer aus weiterführenden Schulen trafen sich jetzt zur sechsten Auflage des SV-Tages, das waren so viele wie noch nie. Für die Schülervertreter ist dieser Tag offensichtlich eine willkommene Gelegenheit, sich auszutauschen und Anregungen zu sammeln.

Und dass selbst die Jüngsten schon mitmachen bei der Mitbestimmung, hat ihre älteren Kollegen zutiefst beeindruckt. Obwohl sie eine Grundschule ist, hat auch die Lindenschule in Aachen ein Schülerparlament, das sich und seine Aufgaben in einem Film vorstellte. Dafür gab es von der städteregionalen Koordinationsstelle für Jugendpartizipation einen mit 150 Euro dotierten Sonderpreis, und von den älteren Schülervertretern einen Riesenapplaus.

Die Bischöfliche Liebfrauenschule aus Eschweiler wurde als „Beste SV der Städteregion Aachen 2017“ ausgezeichnet. Die Schule hatte sich mit einem Fotobuch beworben, in dem sich die Schülervertreter vorstellten. Und auch die Sieger aus dem vergangenen Jahr kamen noch einmal zu Wort und erzählten von ihrer Aktionen. Die Bischöfliche Mädchenrealschule St. Ursula in Monschau sei eine kleine Schule, die sich an christlichen Werten orientiere, erzählten die Schülerinnen. Zu ihren Aktionen zählt unter anderem auch die Teilnahme bei „Luftpost für Afrika“.

„Ihr braucht Mut, um Eure Interessen zu vertreten“, hatte Aachens Bürgermeisterin Margrethe Schmeer zuvor erklärt. „Ihr seid die Schnittstelle zwischen Lehrern und Schülern“, sagte sie weiter und lobte das große Engagement der Schüler. Das sollten sie auch in Zukunft aufrecht erhalten und die Gesellschaft mitgestalten.

Auch Markus Terodde, Bildungsdezernent der Städteregion, freute sich, im Tivoli zu sein, wenn auch nicht zum Fußball, wie er meinte. Er wollte sich darauf beschränken, „einfach nur zuzuhören“. Aachens Schuldezernentin Susanne Schwier zeigte sich beeindruckt von den Grundschülern der Lindenschule. „Man kann nicht früh genug anfangen, seine Meinung zu sagen“, betonte sie und lobte das „großartige Engagement“ aller Schülervertretungen.

Die kommen einmal im Jahr aus der ganzen Städteregion im Tivoli zusammen, um auf Einladung der Städteregion ein kostenloses Fortbildungsprogramm zu nutzen. Bei praxisnahen Workshops erfahren sie Wissenswertes über Themen wie Projektmanagement, Rechte und Pflichten, Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik und Teamarbeit. Außerdem können sich die Schülervertreter hier vernetzen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert