Regiosportbund: Stipendien für Jugendarbeit im Sport vergeben

Von: mah
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Freuen sich über das Stipendium „Junges Ehrenamt im Sport“: Klaus Offergeld (v.l.), die Stipendiaten Cindy Gehrt, Christine Pauls und Judith Patzke, sowie Julian Huppertz und Elisabeth Paul. Foto: Manuel Hauck

Städteregion. Ironie war es keinesfalls, dass die Sportjugend des Regiosportbundes in das Seniorenzentrum Eschweiler eingeladen hatte, um die Stipendien „Junges Ehrenamt im Sport 2017“ feierlich zu vergeben. „Die Gesellschaft wird älter und weniger“, erklärte Julian Huppertz, Vorsitzender der Sportjugend. Umso schwieriger sei es daher, junge Menschen für ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen zu begeistern.

Das gilt etwa um vakante Vorstandsposten zu besetzen oder den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten. Diese Herausforderungen im Blick, verlieh der Regiosportbund daher jetzt Stipendien an in der Jugend- und Nachwuchsarbeit engagierte Sportlerinnen und Sportler.

Jugendsprecherin Maximiliane Bemfert moderierte die Feier, an der unter anderem Elisabeth Paul, stellvertretende Städteregionsrätin, teilnahm. Paul verdeutlichte, dass der Sport ohne Ehrenamt nicht möglich wäre und dies erstmals im Rahmen der neuen Sportförderung der Städteregion finanziell unterstützt werde.

Das operative Geschäft sei ab diesem Jahr von der Städteregion an den Regiosportbund übertragen worden. Dieser zeigte sich für das Bewerbungs- und Auswahlverfahren der Anwärter auf die Stipendien verantwortlich. Paul lobte, ebenfalls mit Hinweis auf den demografischen Wandel, die Vorbildfunktion der Stipendiaten, die für ihren Einsatz neben finanziellen Mitteln auch Urkunden und einen Stipendienvertrag erhielten.

Julian Huppertz betonte den über den Sportbetrieb hinausgehenden Mehrwert der Stipendiaten. Sie organisieren Veranstaltungen, etwa Ferienfreizeiten und Vereinsfahrten, die dazu beitragen, Mitglieder durch ein soziales Netzwerk an den Verein zu binden. Nicht nur Leistung anzuerkennen, sondern auch ehrenamtlichen Einsatz attraktiv zu gestalten, sei, so Huppertz, Ziel der Stipendien, die die Sportlerinnen und Sportler mit monatlich 100 Euro über ein Jahr finanziell entlasten.

Unter 15 Bewerbungen machten drei Sportlerinnen das Rennen: Christine Pauls, Jugendwartin der Wasserfreunde „Delphin“ Eschweiler, Cindy Gehrt, Kinder- und Jugendturnwartin des Herzogenrather Turnvereins, und Judith Patzke, Jugendwartin des Segelklubs Eschweiler See. Sie werden zukünftig auch von der Sportjugend begleitet und erhalten die Chance, ein eigenes Projekt in ihren Vereinen auf die Beine zu stellen und an Workshops teilzunehmen.

Klaus Offergeld, Präsident des Regiosportbundes, gratulierte den drei jungen Frauen und freute sich, dass die Vergabe der Stipendien durch Sponsoren und die Städteregion gesichert werde. Für das Stipendium „Junges Ehrenamt im Sport“ möchte der Regiosportbund in Zukunft gezielt Unterstützer einsetzen.

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