Polizei zieht Busse aus dem Verkehr

Von: udo
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Städteregion. Erst vergangene Woche hat der ADAC für Schlagzeilen gesorgt: In vielen Fällen seien die Schulbusse bundesweit nicht sicher unterwegs, vielfach auch wegen technischer Mängel, lautete das Ergebnis einer am Donnerstag vorgestellten Studie.

Beanstandet wurden zum Beispiel die Lenkung, die Bremsen oder die Reifen.

Auch in Stadt und Kreis scheint es mit der Sicherheit nicht immer ganz so weit her zu sein. Denn dreimal hat die Aachener Polizei in den vergangenen drei Monaten Schulbusse wegen erheblicher technischer Mängel aus dem Verkehr ziehen müssen, teilte Sprecher Paul Kemen am Dienstag mit. Die Gründe: blanke Reifen, Defekt an der elektrischen Anlage, durchgerostete Karosserieteile oder mangelhafte Funktion der Türautomatik. Das Ergebnis: Weiterfahrt verboten.

Dabei lobte Kemen die Hartnäckigkeit von Schülern und Eltern. Denn die hatten nicht nur die Mängel entdeckt, sondern auch die Polizei informiert, nachdem sich Busfahrer und -unternehmer uneinsichtig gezeigt hatten. „Das war sehr aufmerksam”, sagte der Polizeisprecher. Die Einsicht folgte schließlich, als die Mängel nachgewiesen worden waren.

Dabei wurden die Schulkinder in zwei Fällen in verkehrstaugliche Busse umsteigen. Insgesamt hat die Polizei in den vergangenen drei Monaten 20 Busse gezielt kontrolliert. In allen Fällen hatten sich Eltern an die Polizei gewandt und auf mangelhafte Busse hingewiesen.

Gegen die Fahrer und Unternehmer wurden jeweils Anzeigen erstattet. Sie müssen mit Geldbußen rechnen.
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