Open-Air: Das Kino kommt gleich mit nach draußen

Von: Rolf Hohl
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Die Vorbereitungen sind gemacht: Die Veranstalter vom Aachener Apollo und der Burg Wilhelmstein präsentieren vor den Rängen des Open-Air-Kinos in Würselen-Bardenberg das neue Programm. Foto: Rolf Hohl

Würselen. Wenn es warm wird im Sommer, zieht es nicht nur die Menschen vermehrt nach draußen, das Kino kommt gleich mit an die frische Luft. Das Open-Air-Kino auf Burg Wilhelmstein in Würselen ist dabei schon allein wegen seiner historischen Kulisse sehenswert.

Den Veranstaltern ist mit einigen neuen Einfällen und ein paar zusätzlichen Filmen gelungen, was schwer möglich schien: die Film-Abende auf der Burg noch besser zu machen.

„Es ist nicht zuletzt der neu eingeführten digitalen Kinotechnik vor Ort zu verdanken, dass wir in diesem Jahr statt sechs sogar zehn Filme zeigen können – darunter auch aktuelle Kinostarts“, sagt Hans Brings von der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. Tatsächlich startet das Open-Air-Kino am Donnerstag, 20. Juli, mit dem mehrfach Oscar-prämierten Musical „La La Land“. Eine Woche darauf geht es mit „Moonlight“ nicht weniger hochkarätig weiter.

Das Programm ist eine Mischung aus Dokumentationen, bekannten Kinofilmen und einigen französischen Produktionen, die mit ihrem typisch tragikomischen Charme gut zur sommerlichen Atmosphäre passen, wie Simon Kluge vom Aachener Apollo Kino sagt. Schon seit einigen Jahren ist dieses für die cineastischen Leckerbissen auf der Burg zuständig, und auch diesmal haben die Programmverantwortlichen des Apollo bekanntere Filme und Geheimtipps zusammengestellt. Dazu gehört etwa die Dokumentation „Expedition Happiness“ des Filmemachers Felix Starck und der Sängerin Selima Taibi, die im Kleinbus den amerikanischen Kontinent bereist haben und zur Filmvorführung nach Würselen kommen werden. Auch im Vorfeld des Musikfilms „Born to be Blue“ über die Jazz-Legende Chet Baker wird es mit dem Auftritt der Jazz-Band „Zwei Männer und ein Mann“ eine passende Einstimmung geben. „Das macht auch insofern Sinn, weil die Besucher traditionell schon lange vor dem Filmstart zu uns kommen um gemeinsam zu picknicken“, sagt Mitorganisator Brings.

Damit die Zuschauer die Filme nicht mit leerem Magen genießen müssen, sorgt Gastronom Günter Sevenich vom Burgrestaurant für die passenden Häppchen. Diese orientieren sich immer ein wenig an der Handlung oder der Herkunft des Films. So gibt es zur französischen Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“ beispielsweise Quiche und Wein, und zur Ruhrpott-Produktion „Sommerfest“ wird Pommes Schranke mit Bier gereicht.

Weitere Informationen unter www.burg-wilhelmstein.com

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