Neues Familienticket für Bus und Bahn

Von: Daniel Gerhards
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Familienkarte vorzeigen, Familienticket lösen: Zum Festpreis von 11,90 Euro können Bus und Bahn genutzt werden. Foto: Daniel Gerhards

Kreis Aachen. Wer mit Kind und Kegel durch die Städteregion fährt, musste bisher ganz schön tief in die Tasche greifen - zumindest wenn man Bus und Bahn nutzen wollte. Die Fahrt von Baesweiler nach Aachen kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder zwischen sechs und 15 Jahren 2,50 Euro.

Will man dann noch weiter in die Monschauer Altstadt wird der gleiche Betrag noch einmal fällig. Wieder in Baesweiler angekommen kostete ein solcher Ausflug eine Familie mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen bisher 56 Euro.

Mit der Familienkarte der Städteregion können Eltern künftig eine Menge sparen. Denn ab sofort können Familien für 11,90 Euro eine ganzen Tag lang quer durch die Städteregion fahren. Und das so oft und weit sie wollen. „Dieses Angebot macht es den Familien schmackhaft, das Angebot der AVV zu nutzen”, sagt der designierte Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Mit dem Ticket können Eltern und alle Kinder bis 18 Jahre, die auf der Familienkarte eingetragen sind, fahren.

Für den Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbundes (AVV), Hans-Joachim Sistenich, ist das „Familienticket” eine ideale Ergänzung zu den bisherigen Angeboten der Familienkarte. Denn für die 14.500 Inhaber der Familienkarte gibt es in der gesamten Städteregion eine Menge Vergünstigungen. „Wir sehen einen hohen Bedarf, die öffentlichen Verkehrsmittel in Verbindung mit den anderen Angeboten der Familienkarte zu setzen.” Sprich: Wer das kostenlose Getränk für Kinder unter acht Jahren im Drehturm auf dem Lousberg haben möchte, muss erst mal dorthin kommen.

Seit der Einführung vor drei Jahren wurde die Zahl der Vergünstigungen mit der Familienkarte verdoppelt. Aktuell bieten fast 400 kommerzielle und kommunale Anbieter Vergünstigungen für Inhaber der Familienkarte an. Mittlerweile bekommen diese Familien sogar Vergünstigungen im Kreis Düren und in Parkstad Limburg. Auch auf belgischer Seite soll die Familienkarte in Zukunft akzeptiert werden: „Wir haben den Eindruck, dass es auch hier möglich ist, eine grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hinzubekommen”, erklärt Etschenberg. Dann könnte auch das Familienticket auf einen größeren Bereich ausgedehnt werden.
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