Städteregion - „Nachwuchs in die Bütt“: Junge Talente zeigen ihr Können

„Nachwuchs in die Bütt“: Junge Talente zeigen ihr Können

Von: Katrin Fuhrmann
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Gut gelaunt bei „Nachwuchs in die Bütt“: Niklas und Lena Milewicz, Lena Keufgens, Sophie Wabbals, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Jana Classen, Nico Wollgarten und Lars Panczyszak (v. l.). Foto: Katrin Fuhrmann

Städteregion. Auch in diesem Jahr wurde wieder zum Wettbewerb „Nachwuchs in die Bütt“ aufgerufen. Junge Künstler hatten die Möglichkeit, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Der Saal im Senioren- und Betreuungszentrum (SBZ) der Städteregion Aachen in Eschweiler war für diesen Anlass mit viel Konfetti, bunten Luftballons und Luftschlangen geschmückt. Farbenfrohe Clownsmasken zierten die Bühne.

Die Stimmung wurde in dem prall gefüllten Saal dank der Band „Kölsch Bloot“ so richtig karnevalistisch. Das Tanzmariechen Sonia Kosczelny sorgte mit ihren Saltos und Spagaten für Begeisterung und Staunen im Saal. Doch wollte man das Publikum natürlich nicht allzu lange auf die Folter spannen, schließlich warteten schon alle ganz gespannt auf die jungen Büttenredner.

Der erste Redner an diesem Abend war der zehnjährige Lars Panczyszak, der im vergangen Jahr als Sieger aus „Nachwuchs in die Bütt“ hervorging. Mit seinen pfiffigen, schlagfertigen Sprüchen sorgte er direkt zu Beginn seiner Darbietung für viel Applaus. Auf lustige Weise versuchte er dem Publikum die Jugendsprache näher zu bringen. Sein Selbtbewusstsein war dabei nicht zu übersehen. Professionell löste er kleine Patzer und Aussetzer zwischendurch.

Als nächstes durften Nico Wollgarten (zwölf Jahre) und Jana Classen (ebenfalls zwölf)) ihr Können zum Besten geben. Mit kurzer Hose, einer bunten Hawaiikette, einem Koffer und einem kleinen Papagei aus Stoff, betrat das Duo ein wenig schüchtern die Bühne. Schnell war klar, warum diese Kleidung gewählt worden war. Die beiden berichteten mit pfiffigen Witzen, flotten Sprüche und Ironie über den vergangenen Familienurlaub – der so richtig öde und ätzend war. Ebenso sorgten ausgelassene Späße über Erfahrungen aus dem Schulalltag und mit den Großeltern für heftigen Beifall. Schnell war dem Publikum klar: Die Auftritte können sich sehen lassen. Trotz junger Jahre haben die Redner schon einiges drauf.

Herzlich gelacht wurde auch bei der Darbietung der letzten beiden Künstler an diesem Abend. Die beiden selbstbewussten Jugendlichen Lena Keufgens (17 Jahre) und Sophie Wabbals (14 Jahre) erzählten dem Publikum von ihren ersten Erfahrungen mit Jungs. Natürlich durfte ein ausführlicher Bericht über den ersten Kuss nicht fehlen, der letztlich in einer Katastrophe endete.Wer rechnet schon damit, dass sich ausgerechnet beim ersten Kuss die Zahnspangen verhaken und das Erlebnis zu einem reinen Desaster wird?

Unter dem Motto „Augen zu und durch“ erzählten sie von weiteren Problemen mit Jungs und den nervigen Eltern. Dabei hielten sie immer Blickkontakt mit dem Publikum. Belohnt wurde auch dieser Auftritt mit viel Applaus. Nach den Darbietungen zog sich die sechsköpfige Jury zur Beratung zurück – für ihre Entscheidung ließ sie sich dann allerdings ganz schön viel Zeit.

Diese Zeit nutzten die Geschwister Lena und Niklas Milewicz, die an diesem Abend durch das Programm führten. Ein Witz nach dem anderen und viele knackige Sprüche und Lieder später war die Jury dann aber endlich soweit. Nicht zuletzt lag das lange Warten daran, dass die Darbietungen alle auf ihre Art einzigartig waren und in jedem Auftritt viel Arbeit streckte. Daher musste an diesem Abend auch keiner leer ausgehen. Gleich zweimal wurde der erste Platz verliehen.

Sowohl das Duo Nico Wollgarten und Jana Classen, als auch Lena Keufgens und Sophie Wabbals freuten sich über den Platz eins. Der erst zehnjährige Lars Panczyszak belegte den zweiten Platz. „Die Auftritte waren alle sehr gut. Hier sind schon echte Talente herangewachsen, aus denen bestimmt noch große Büttenredner werden“, sagte Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Am Ende des Abends musste keiner der Teilnehmer traurig nach Hause gehen. Immerhin wurden die fünf jungen Büttenredner heftig gelobt und mit viel Beifall für ihre Auftritte belohnt.

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