Würselen - MZ-Mitarbeiter entscheiden am Dienstag über Streik

MZ-Mitarbeiter entscheiden am Dienstag über Streik

Von: udo
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Würselen. Die Zeichen stehen auf Streik im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Medizinischen Zentrum (MZ) der Städteregion in Würselen.

Noch bis Dienstag findet eine Urabstimmung unter den rund 180 Beschäftigten der 100-prozentigen MZ-Tochter Service GmbH darüber statt, ob nach dem Scheitern der Tarifgespräche Mitte Dezember nun gestreikt werden soll.

Davon geht Gewerkschaftssekretär Stefan Jungheim aus, der von einer „explosiven Stimmung” unter den Mitarbeitern spricht, die etwa für die Bereiche Reinigung und Catering zuständig sind. Ihnen geht es darum, erstmals eine einheitliche Tarifbindung zu erreichen. Derzeit werden sie nach Tarifen der IG Bau und der NGG entlohnt, nun wollen sie einen an der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst angelehnten Abschluss.

Als unverständlich bezeichnet Jungheim den Schritt der MZ-Service GmbH, sich dem Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) anzuschließen, und wirft den Verantwortlichen „Scheinverhandlungen” vor. Dies weist MZ-Geschäftsführer Falko Rapp von sich: „Wir haben bis zuletzt gehofft, mit Verdi einig zu werden.” Über die Dehoga-Mitgliedschaft würde der NGG-Flächentarifvertrag gültig werden, den Verdi nicht akzeptiert. Jungheim: „Wir haben bei der Dehoga nichts zu suchen. Die MZ-Service GmbH ist keine Frittenbude.”
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