Städteregion - Mit kleinen Kniffen Belastung senken

Mit kleinen Kniffen Belastung senken

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Städteregion. Exakt 3566 Anfragen von Ratsuchenden in zwölf Monaten: Diese Zahl belegt eindrucksvoll, wie wichtig die Pflege- und Wohnberatung der Städteregion für Pflegegebedürftige und ihre Angehörigen ist.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl derer, die die Berater im vergangenen Jahr umfassend unterstützt haben, gestiegen. „Viele Menschen verzweifelnwenn es um Antragstellung, Eingruppierung in eine Pflegestufe, die Suche nach örtlichen Hilfsangeboten oder die Inanspruchnahme von Entlastungsangeboten für Menschen mit Demenz geht“, sagt Stephan Löhmann. Und jedes Jahr gibt es Änderungen. Ohne Unterstützung kommen daher viele nicht mehr zurecht.

„Hinzu kommt, dass die Wohnungen häufig nicht den Anforderungen der Pflegebedürftigen entsprechen ausgestattet sind“, sagt Julia Carstens, Architektin bei der Wohnberatung. Die Berater haben die Ratssuchenden im vergangenen Jahr bei zahlreichen Anpassungsmaßnahmen unterstützt, die es Pflegebedürftigen ermöglichen,in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Dazu zählen beispielsweise die Anbringung von Haltegriffen, die Erhöhung der Toilette oder der Einbau einer bodengleichen Dusche.

Auch bei Menschen mit Demenz erhält die Wohnungsgestaltung eine immer größer werdende Bedeutung. Mit Orientierungs- und Sicherungshilfen wie Piktogrammen und Lichtgestaltung, Herdsicherung oder Einrichtung von Beschäftigungsecken lässt sich einiges im häuslichen Umfeld erleichtern. „So konnten wir bereits manch belastende Probleme in betroffenen Familien reduzieren“, betont Yvonne Berg.

Zurzeit bescheren gesetzliche Änderungen, etwa die Einführung neuer Leistungen für Menschen mit Demenz seit Januar, den Beratern viel Arbeit. „Da ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, damit jeder zu den Leistungen kommt, die ihm jetzt zustehen.“

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