Aachen/Würselen - Lautsprecherboxen statt Papier: Projektarbeit in die Tat umgesetzt

Lautsprecherboxen statt Papier: Projektarbeit in die Tat umgesetzt

Von: Carolina Kruff
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Freut sich auf die „MusicNight“ im Forum M: Veranstalterin Alina Soiron.

Aachen/Würselen. Nur noch wenige Tage, dann werden die Lautsprecherregler nach rechts gedreht. Die Vorfreude auf die „MusicNight“, bei der die Jugendbands Camarel und RedNight live auf der Bühne ihre rockigen Hits zum Besten geben werden, ist Alina Soiron vom Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen förmlich anzusehen.

Gemeinsam mit Carolin Ermes vom Gymnasium Haus Overbach in Jülich-Barmen sowie Martin und Roman Szudra vom Städtischen Gymnasium Würselen organisiert sie dieses Konzert am Freitag, 22. August, im Forum M in Aachen.

Mit Begeisterung erzählt sie von den Anfängen, als die Idee entstanden ist, und von den vergangenen sechs Monaten, in denen diese Idee mehr und mehr Formen annahm. Gerade einmal 16 Jahre alt ist Alina Soiron, ihre Mitstreiter sind jeweils 17. In puncto Professionalität stehen sie erfahrenen Eventmanagern trotz ihrer Jugend jedoch in (fast) nichts nach.

Vor einem Jahr kennengelernt

Vor gut einem Jahr lernte sich das Quartett in der „Junior-Management-School“ kennen. Die „Schule neben der Schule“ bietet interessierten Schülern die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Bereich Management zu vertiefen. An 23 Samstagen drückten die vier mit anderen Schülern, die über ein Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden, zusätzlich zum regulären Schulbetrieb die Schulbank.

Im letzten halben Jahr stand eine Projektarbeit auf dem Lehrplan, zu der jede Gruppe einen Businessplan verfassen musste. „Für uns war klar, dass wir auf jeden Fall eine Projektarbeit beginnen, die zum Schluss nicht nur auf dem Papier existiert, sondern die auch in die Tat umgesetzt werden kann. Wir wollten von Anfang an etwas mit Musik machen und Menschen zusammenbringen“, erzählt Alina Soiron.

Gesagt, getan: So wurden Bands ausgesucht, ein Konzertraum organisiert, Sponsoren akquiriert und die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zum Druck der Eintrittskarten und Flugblätter in Angriff genommen. Mit vielen verschiedenen Aufgaben kamen die jungen Veranstalter in den letzten Monaten in Berührung, wobei ihnen ein Coach zur Seite stand. Der soziale Aspekt ist ein wichtiger Pfeiler ihres Projekts, und so war die Idee des Benefizkonzerts geboren: „Der Erlös des Konzerts geht vollständig an die Caritas in Aachen, die Bands verzichten an diesem Abend auf ihre Gagen“, erzählt Soiron sichtlich stolz.

Abschlussprüfung

Nach dem Konzert wird es für die vier Nachwuchs-Manager noch einmal ernst: Dann müssen sie ihre Abschlussprüfung zum IHK-zertifizierten „Junior Manager“ absolvieren. Momentan ist diese jedoch noch ganz weit entfernt, denn die letzten Vorbereitungen für den großen Abend haben oberste Priorität. „Wir freuen uns besonders darauf, an diesem Abend endlich zu sehen, worauf wir die letzten Monate hingearbeitet haben. Die Besucher sollen Spaß haben, und die jungen Bands haben die Chance, sich im Rahmen unseres Benefizkonzerts vorzustellen und ihre Bekanntheit zu steigern“, sagt die junge Veranstalterin Alina Soiron.

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