Städteregion - Landesprojekt: Etschenberg weist SPD-Kritik zurück

Landesprojekt: Etschenberg weist SPD-Kritik zurück

Von: red
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Helmut Etschenberg weist die SPD-Kritik zurück.

Städteregion. Helmut Etschenberg hat die Kritik von Martin Peters an der Rolle der Städteregion im Zusammenhang mit dem Landesprojekt „Kein Kind zurücklassen“ zurückgewiesen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende hatte im Gespräch mit unserer Zeitung die Vermutung geäußert, die Städteregion habe sich aus wahlkampftaktischen Gründen nicht an der Ausschreibung zur zweiten Runde der Initiative beteiligt.

„Ich stelle fest, dass Herr Peters offenbar keine Ahnung von den Realitäten der Zuständigkeiten und Kompetenzen im Bereich der Jugendhilfe in der Städteregion hat. Und das trotz einer vierseitigen Antwort auf seine Anfrage zu diesem Thema, die das alles dezidiert behandelt und ihm schon seit zwei Wochen vorliegt“, erklärt Etschenberg. „Natürlich macht er nur ehrenamtlich Politik. Vorwerfen muss man ihm aber, aus Inkompetenz heraus zu urteilen und dazu noch auf dem Rücken der Kinder knallhart SPD-Wahlkampf zu betreiben“, reagiert der Städteregionsrat mit scharfen Worten.

„Das Land fördert in der zweiten Runde des Programms insgesamt 22 Stellen zu je 50 Prozent. Bei 175 Jugendämtern in ganz NRW wäre die Bewerbung der Städteregion nur zielführend gewesen, wenn alle Kommunen auf eine eigene Bewerbungen verzichtet hätten. Doch Eschweiler und Stolberg bewerben sich selbst.“

Der von der SPD angeführte Vergleich mit dem Kreis Düren hinke, da dieser im gesamten Kreisgebiet außer der Stadt Düren Jugendträger sei und die geförderte Stelle sinnvoll einsetzen könne. „Alternativ haben wir eine Bewerbung nur für unsere eigenen Jugendamtskommunen Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath geprüft. Abgesehen davon, dass der Eigenanteil durch die finanziell hochbelasteten Kommunen über die Jugendamtsumlage aufzubringen wäre und das Land nur Personalzuschüsse bereitstellt, macht das auch inhaltlich wenig Sinn“, meint Helmut Etschenberg.

„Wir fahren schon lange durch unser Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung sowie durch das Bildungsbüro einen ganzheitlichen Ansatz, der tatsächlich kein Kind zurücklässt.“

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