Kulturfestival: Programm nimmt Gestalt an

Von: Udo Kals
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Gastiert in Baesweiler: Neben Bela B und Nina Hagen ist Roger Willemsen einer der Höhepunkte des Kulturfestivals. Foto: Imago/Revierfoto

Städteregion. Das Programm für das Kulturfestival in der Städteregion in diesem Sommer nimmt immer konkretere Formen an: Nach den Zusagen der deutschen Rockband Bela B und von Nina Hagen wird auch der renommierte Publizist und Autor Roger Willemsen auftreten, wie die Kulturbeauftragte der Städteregion, Dr. Nina Mika-Helfmeier, am Dienstag mitteilte.

Dabei gastiert Willemsen im Rahmen des Burgen-Parcours in Baesweiler, der den Auftakt des Festivals bildet, das vom Kunst- und Kulturzentrum in Monschau sowie von der Stabsstelle für Kultur, Empirische Forschung und Gleichstellung der Städteregion initiiert wird.

Und Mika-Helfmeier betont als deren Leiterin: „Besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es wichtig, allen Bürgern weiterhin ein qualitativ hochwertiges Kulturprogramm anzubieten. Das hat bei uns Tradition und wird fortgesetzt.” Und sie unterstreicht: „Alle Veranstaltungen sind kostenlos.”

Was es genau zu sehen und zu hören gibt, steht zwar noch nicht fest. Doch Mika-Helfmeier will die Burgen in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Stolberg neu in Szene setzen in einem Zusammenspiel von lokalen Vereinen, internationalen Compagnien und prominenten Künstlern. „Für jede Burg wird derzeit ein einzigartiges Programm geschrieben. Zudem werden wir jede Burg durch Licht verzaubern”, kündigt Mika-Helfmeier an, die auch eine Inszenierung der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 in die Region holen will.

Den Auftakt macht Alsdorf am 12. Juni, unter anderem mit Auftritten von Tanzensembles, gefolgt von Herzogenrath am 19. Juni und Stolberg am 3. Juli, wo unter anderem das Peter-Sonntag-Quartett, aber auch Chöre und andere Musiker auftreten werden. Dazwischen findet wahrscheinlich am 25. Juni in Roetgen eine Platzinszenierung mit der Compagnie Gajes statt. Baesweiler bildet am 16. Juli den Abschluss des Parcours´. Neben Willemsen will Mika-Helfmeier auch den Kölner Kabarettisten Jürgen Becker in die Burg holen.

Tags drauf geht es mit Bela B weiter. Wo der Schlagzeuger der Kult-Kombo „Die Ärzte” auftreten wird, ist noch nicht sicher - wobei sich der Standort Würselen konkretisiert. „Merzbrück wäre toll. Doch für ein einziges Konzert wäre der Aufwand schon immens. Es würde mehr Sinn machen, Merzbrück zu einem ständigen Veranstaltungsort zu machen”, meint Mika-Helfmeier. Damit lehnt sie sich an die Idee von Uwe Zink an, der als Geschäftsfüherer der Flugplatz-Aachen-Merzbrück GmbH dieses Ziel ebenfalls verfolgt.

Eine Bühne für Nina Hagen hat Mika-Helfmeier indes gefunden: Sie wird am 31. Juli auf dem Eschweiler Markt auftreten, wo vom 30. Juli bis 1. August das Eschweiler Music Festival stattfindet. Für Simmerath plant die Kulturbeauftragte für Ende Juli ein Opernabend in einer Kirche. Und Monschau? „Eigentlich wollte ich Hanna Schygulla. Leider konnten wir den Wunsch der Verwaltungsspitze, einen Star der Volksmusik zu engagieren, nicht erfüllen”, sagt Mika-Helfmeier und fügt an: „Jetzt haben wir uns auf einen sehr guten dritten Weg geeinigt: Das von Christian Berg und Konstantin Wecker komponierte Musical Jim Knopf soll im September in Monschau Station machen.” Und Hanna Schygulla soll trotzdem auftreten - wann und wo, werde bald geklärt.
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