Kulturfestival: Musik, Literatur, Akrobatik

Von: Jutta Geese
Letzte Aktualisierung:
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Vielfältiges Klasse-Programm: Unter anderem beim Kulturfestival der Städteregion dabei sind die Band Acollective, Jan Plewkas Gruppe Selig, Reggae-Sänger Patrice und Nora Tschirners Band Prag.
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Vielfältiges Klasse-Programm: Unter anderem beim Kulturfestival der Städteregion dabei sind die Band Acollective, Jan Plewkas Gruppe Selig, Reggae-Sänger Patrice und Nora Tschirners Band Prag.
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Vielfältiges Klasse-Programm: Unter anderem beim Kulturfestival der Städteregion dabei sind die Band Acollective, Jan Plewkas Gruppe Selig, Reggae-Sänger Patrice und Nora Tschirners Band Prag.
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Vielfältiges Klasse-Programm: Unter anderem beim Kulturfestival der Städteregion dabei sind die Band Acollective, Jan Plewkas Gruppe Selig, Reggae-Sänger Patrice und Nora Tschirners Band Prag.

Städteregion. Gute Musik unterschiedlicher Stilrichtungen, anspruchsvolle Literatur, herausragende Kunstausstellungen, hinreißende Komik: Auch die elfte Auflage des Kulturfestivals der Städteregion hat das Zeug, zu einem Publikumsrenner zu werden. Bei elf Veranstaltungen in zehn Kommunen treten zwischen Mai und September bekannte und – noch – weniger bekannte Künstler auf.

Und wie immer gibt es Eintrittskarten für einen eher symbolischen Obolus von drei Euro.

„Das ist und bleibt unser Konzept: Wir wollen Kultur nicht für finanzstarke Eliten, sondern für den Normalbürger“, betonte Städteregionsrat Helmut Etschenberg Donnerstag bei der Vorstellung des Programms. „Ob alt oder jung, hoch gebildet oder nicht: Das Kulturfestival spricht jeden an.“ Und es habe dennoch ein eigenes, unverwechselbares Profil.

„Es ist keine seelenlose Auflistung von Stars und Sternchen, sondern ein Programm voller Qualität. Und das steht und fällt mit einem Namen: Nina Mika-Helfmeier.“ Tatsächlich gelingt es der Leiterin des städteregionalen Kulturamtes und des Monschauer Kunst- und Kulturzentrums KuK Jahr für Jahr, genügend Sponsoren von ihrem Konzept zu überzeugen, um namhafte Künstler in die Städteregion holen zu können.

Los geht es am 17. Mai in der Alsdorfer Stadthalle mit dem Reggae-Star Patrice. Im Nu waren die 1000 Karten, die vor drei Wochen in den Vorverkauf gingen, weg, berichtete Mika-Helfmeier. Ab Freitag stehen weitere 500 zum Verkauf. Eine NRW-Premiere feiern eine Woche später, am 23. Mai in der Europaschule Herzogenrath (300 Plätze), Meret Becker und Buddy Sacher mit dem Programm „Deins & Done“, bei dem es vor allem um das Thema Liebe geht.

„Vor drei Jahren hat mich Meret Becker mit ihrer Bühnenpräsenz total begeistert“, sagte Mika-Helfmeier. Und sie ist sicher, dass die Schauspielerin, Komponistin, Sängerin und Akrobatin auch diesmal eine Performance bietet, an die man sich noch lange erinnert.

Mika-Helfmeiers „Geheimfavorit“ ist das Konzert von The Brandt Brauer Frick Ensemble am 6. Juni in der City-Kirche in Aachen (350 Plätze). „Absolut Spitze“ seien die Berliner, die musikalisch zwischen Jazz, Techno und Elektro anzusiedeln seien. Ein Geheimtipp ist laut Mika-Helfmeier auch die israelische Band Acollective, die am 27. Juli im Musikbunker an der Goffartstraße in Aachen (400 Plätze) auftritt.

Ihre Musikrichtung bezeichnet sie als „mit Boogie aufgebügelten Folk gemischt mit Electronic-Jazz und Nahost-Blues“. 700 Fans dürfen dann am 22. August im Zinkhütter Hof in Stolberg den Tourneestart zum 20-jährigen Bandjubiläum von Selig mit Jan Plewka feiern.

Mit Literatur geht das Festival weiter: Roger Willemsen ist am 23. August mit einer szenischen Lesung mit dem Titel „Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament“ zu Gast in der evangelischen Kirche in Roetgen (350 Plätze) und Heinz Strunk liest am 31. August im Talbahnhof in Eschweiler (230 Plätze) aus seinem neuen Buch „Junge rettet Freund aus Teich“.

„Zeit zum Träumen – Unveröffentlichte Hits“ verspricht das Konzert des A-Cappella-Trios Muttis Kinder am 5. September in der Kirche St. Johann Baptist in Simmerath-Lammersdorf. Eine akustische Inszenierung mit dem Titel „Die Blume des Bösen“ bringen der Schauspieler und Musiker Christian Redl und der Jazz-Saxophonist Vlatko Kucan am 6. September auf die Bühne des Kulturzentrums Altes Rathaus in Würselen (250 Plätze).

In ungewohnter Rolle wird Schauspielerin Nora Tschirner am 19. September in Baesweiler zu sehen sein. Mit ihrer Band Prag spielt sie im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums (400 Plätze) ihre „nostalgischen Pop-Chansons“.

Vom 29. Juni bis zum 24. August sind zudem im Monschauer KuK 120 Werke – Klassische Moderne, Politikerporträts, Zeitgenössische und DDR-Kunst – aus der Sammlung des Willy-Brandt-Hauses in Berlin zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Karten für die Veranstaltungen mit begrenztem Platzkontingent gibt es ab Freitag im Mediastore des Zeitungsverlages Aachen, Großkölnstraße 56 in Aachen.

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