Aachen - Kreativ und eigenständig: Auf dem Kunstmarkt bestehen

Kreativ und eigenständig: Auf dem Kunstmarkt bestehen

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Aachen. Die Kunst- und Kulturwirtschaft ist eine Wachstumsbranche. Bislang schöpfen bildende Künstler dieses Potenzial jedoch noch zu wenig für sich aus.

Die Städteregion hat dazu unter Federführung der Stabsstelle für Kultur, Empirische Forschung und Gleichstellung gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturzentrum (KuK) in Monschau, dem landesweit ersten Gründerzentrum für bildende Künstler, das Projekt „Economy meets Art” (EMA) entwickelt, das im vergangenen Mai gestartet ist.

Ziel des Projektes ist es, bildende Künstler bei der Existenzgründung zu unterstützen und ihre Wirtschaftskraft für Bereiche wie Standortmarketing, Wirtschaft und Kulturtourismus zu nutzen. EMA konzentriert sich dabei vor allem auf die Beratung und wirtschaftliche Förderung. Hier leistet das KuK-Zentrum in Monschau Pionierarbeit, wo bereits mehr als 300 Künstler begleitet werden konnten. Ein wichtiger Faktor ist die Bereitstellung und Vermittlung von preisgünstigen Atelierräumen sowie der Ausbau der Zusammenarbeit mit Galerien und Museen.

Zweite EMA-Säule ist die Beratung von Multiplikatoren wie Startercentern, den Kammern und Wirtschaftsförderern auf der Basis einer langjährigen Erfahrung im Bereich Existenzgründung für bildende Künstler. Dazu werden kostenlose Workshops und Veranstaltungen organisiert sowie Kooperationsmodelle zwischen Künstlern und Wirtschaft angeregt und mitentwickelt.

Als ersten Veranstaltungsblock bietet das KuK-Zentrum in Kooperation mit der städteregionalen Stabsstelle für Kultur, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion (WFG), dem Museum für zeitgenössische Kunst (IKOB) in Eupen und dem Frauenkulturbüro NRW eine Reihe von Seminaren und Workshops an. Eine von der WFG initiierte Seminarreihe mit wechselnden Referenten beschäftigt sich mit der Kunst in Kombination mit ökonomisch wichtigen Aspekten - etwa die Finanzierungs- und Liquiditätsplanung von Events („Kunst & Kommerz”, 26. Oktober, Zinkhütter Hof in Stolberg), Grundlagen des Urheberrechtes („Kunst & der Kampf um das geistige Eigentum”, 10. November, Burg Rode in Herzogenrath) oder die Grundlagen kaufmännischen Wissens („Kunst & Kaufmann”, 6. Dezember, Burg Alsdorf).

Robert Esser und Sabine Rother, beide Redakteure dieser Zeitung, geben in fünf Workshops (25., 27. und 28. Oktober sowie 8. und 15. November) Einblicke in die Grundlagen erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit. Den Blick über den Tellerrand nach Belgien macht ein Seminar mit Francis Feidler, IKOB-Gründer und -Direktor, unter dem Titel „Überblick über die belgische Kunstszene mit Antworten auf die Eigenbewertung der Künstler”. Die Veranstaltung findet am 16. November im Haus der Städteregion statt.
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