Krätze: Deutlich mehr Fälle in der Städteregion

Von: red
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Städteregion. Die Zahl der Krätze-Fälle ist im vergangenen Jahr bundesweit stark gestiegen. Das gilt auch für die Städteregion. Hier sind bis Ende Mai bereits 165 Meldungen eingegangen.

Im Laufe des gesamten Jahres 2015 waren es 180 Fälle gewesen, 2014 lediglich 84. Besonders Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen melden hohe Zahlen der Hautkrankheit, die durch kleine Spinnentiere, die sogenannten Krätzmilben, verursacht wird.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Eltern verpflichtet sind, Kita oder Schule über erkrankte Kinder zu informieren. Eine Wiederzulassung des Kindes zum Unterricht darf erst nach einer Therapie erfolgen. Zudem sei es immens wichtig, die Hautkrankheit so schnell wie möglich richtig zu behandeln.

Bei Krätze handelt es sich um mit bloßem Auge kaum wahrnehmbare Parasiten, die starke Hautreaktionen auslösen. „Der Anstieg der Fälle steht nicht in Zusammenhang mit den gestiegenen Flüchtlingszahlen“, betont Dr. Verena Bochat vom Gesundheitsamt.

Die Städteregion hat eine Patientenbroschüre herausgegeben. Sie kann per Mail unter infektionsschutz@staedteregion-aachen.de bestellt oder unter www.staedteregion-aachen.de/gesundheitsamt heruntergeladen werden.

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