Kooperationsvertrag soll Bildung voran bringen

Von: Jutta Geese
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Beeindruckt vom Schülerzirkus: Reimund Billmann (MdL, v.l.), NRW-Schulministerin Barbara Sommer und OB Jürgen Linden. Foto: Harald Krömer

Städteregion. Sie wolle den Oberbürgermeister in seinem Elan ja nicht bremsen, sagte Landesschulministerin Barbara Sommer. Aber die Entwicklung eines Bildungsnetzwerkes brauche Zeit. Zumal dann, wenn es die ganz spezifischen Anforderungen der Städteregion, die mit anderen Regionen nicht vergleichbar sei, berücksichtigen soll.

OB Jürgen Linden aber möchte, dass die Akteuere aus dem Bildungsbereich möglichst schnell das umsetzen, was im Kooperationsvertrag zwischen dem Land sowie Stadt und Kreis Aachen festgeschrieben ist: Kindern und Jugendlichen optimale Lern- und Lebenschancen zu bieten. Am Donnerstag unterzeichneten Sommer, Linden und Landrat Carl Meulenbergh im Kreishaus den Vertrag.

„Wir haben heute eine ganze Menge bester Voraussetzungen”, erklärte Linden, „von der Betreuung unter Dreijähriger über excellente Kindergärten, Schulen, Hoch- und Fachhochschulen sowie Weiterbildungseinrichtungen”. Das alles, so Linden, „ist gut, zum Teil sehr gut, aber auch noch deutlich verbesserungsfähig”. Das sei Aufgabe des regionalen Bildungsnetzwerkes. Und es sei keineswegs selbstverständlich, dass unterschiedliche Partner mit unterschiedlichen Zuständigkeiten - ob Kommunen, Land, Schulen, Träger von Kindertagesstätten, Kammern oder Wirtschaft - dies gemeinsam tun.

Auf Arbeitsschwerpunkte hat sich die regionale Bildungskonferenz, die sich bereits konstituiert hat, auch schon verständigt. Dazu gehört die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht und die Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer. Dafür, dass sich die Region explizit den Ausbau von Ganztagsangeboten, die Lehrerfortbildung und die Förderung von benachteiligten Kindern auf die Fahne geschrieben hat, dankte Schulministerin Sommer den Akteuren besonders.

Das Rahmenprogramm gestalteten Kinder der Grundschule Passstraße sowie der Viktoriaschule aus Aachen.
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