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Kommentiert: Entscheidung im Sinne der Partei

Ein Kommentar von Michael Grobusch

Natürlich kann man sich vorstellen, was passiert wäre, wenn sowohl Axel Wirtz als auch Hendrik Schmitz den ersten Listenplatz für die Städteregion beansprucht hätten. Es wäre wohl zu einer Kampfabstimmung gekommen.

Doch der Kreisvorsitzende Wirtz ist viel zu erfahren und auch viel zu sehr Christdemokrat, um sich und seiner Partei so etwas in ohnehin schwierigen Zeiten vor einer Landtagswahl zuzumuten. Also hat er die weise Entscheidung getroffen, dem jungen Kollegen die bessere Ausgangsposition zu überlassen und selber das größere Risiko zu tragen.

Wie gut die Chancen für den Stolberger sind, im Süden tatsächlich noch einmal das Direktmandat zu erlangen, kann derzeit niemand sagen. Klar ist hingegen, dass es Hendrik Schmitz im Norden weitaus schwerer haben wird. Insofern ist die gesetzte Priorität bei der Aufstellung der Reserveliste absolut nachvollziehbar, auch wenn sie im Südkreis nicht auf uneingeschränkte Zustimmung stößt.

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