Klima-Projekt zeigt Wirkung: Städteregionale Kitas und Schulen beteiligt

Letzte Aktualisierung:
12089396.jpg
Die ersten Klimaschecks sind jetzt ausgezahlt worden: Über die Summe von insgesamt 19.000 Euro können sich die 33 beteiligten Kitas und Schulen freuen, die 2015 besonders „Aktiv fürs Klima“ waren. Foto: Städteregion

Städteregion. Energie und CO2 einsparen und gleichzeitig finanziell davon profitieren: Das ist der Grundsatz des Projektes „Aktiv fürs Klima in Schulen und Kitas der Städteregion“. 33 Kindertagesstätten und Schulen in städteregionaler Trägerschaft beteiligen sich daran.

Bis zu 50 Prozent der erzielten Einsparungen werden den Einrichtungen gutgeschrieben und können in pädagogische Projekte investiert werden. Für das vergangenen Jahr sind das in der Summe 19.000 Euro.

Davon profitieren nicht nur die Kinder, sondern auch die Umwelt: Rund zwei Millionen Kilowattstunden beträgt nach Angaben der Städteregion die Energieeinsparung, die im vergangenen Jahr erreicht wurde. Etwa 90 Prozent davon entfielen auf den Wärmebereich, beispielsweise durch Optimierungen der Heizungsschaltungen, die übrigen zehn Prozent auf den Strom.

Durch das Projekt konnten fast 470 Tonnen C02 eingespart werden. „Die schon 2015 erreichte Reduzierung der Verbrauchskosten um 13 Prozent ist ein hervorragendes Ergebnis und macht deutlich, was man auch heutzutage trotz vieler Optimierungen noch erreichen kann“, freute sich der städteregionale Umweltamtsleiter und stellvertretende Dezernent Thomas Pilgrim.

Mit Workshops, Beratungen und Aktionen wird das Projekt „Aktiv fürs Klima“ 2016 fortgesetzt. Die Kitas und Schulen erhalten 25 Prozent der eingesparten Energiekosten direkt für pädagogische Projekte. Wenn sie noch weitere Aktionen zum Klimaschutz starten, können sie über ein Bonussystem noch einmal bis zu 25 Prozent erhalten. „Im Idealfall gibt es also für jeden eingesparten Euro 50 Cent für die pädagogische Arbeit. Das Geld kann direkt von den Einrichtungen in die Bildung der Kinder investiert werden, vielleicht ja auch gezielt zu Umweltthemen“, erklärt Pilgrim.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert