Städteregion - Inklusives Projekt: Wanderwege ohne Barrieren

Inklusives Projekt: Wanderwege ohne Barrieren

Von: Michael Grobusch
Letzte Aktualisierung:
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Die Städteregion hat das Broichbachtal als mögliches inklusives Wandergebiet ausgemacht.

Städteregion. Das Konzept könnte im besten Sinne des Wortes wegweisend sein: Auch wenn die Umsetzung noch auf sich warten lässt, mehren sich die Anzeichen, dass im Broichbach- und Wurmtal ein Wandergebiet entstehen wird, das sich von allen anderen in der Städteregion unterschiedet. Es soll barrierefrei sein.

In den vergangenen Monaten haben externe Fachleute untersucht, wie sich das Aachener Knotenpunktsystem auf den Nordkreis ausweiten ließe. Und wie hoch die Chancen wären, im Rahmen dieser Maßnahme auch Strecken einzurichten und auszuschildern, die von Menschen mit einer Behinderung genutzt werden können.

Ein abschließender Bericht liegt zwar noch nicht vor, weil die Gespräche zwischen der Städteregion und den betroffenen Kommunen noch fortgesetzt werden müssen. Doch offenbar erfüllt vor allem das Gebiet entlang des Broicher Baches zwischen dem Herzogenrather Weiher und dem Alsdorfer Tierpark viele Bedingungen, die an Barrierefreiheit geknüpft sind.

„Ein wesentliches limitierendes Kriterium für Inklusion ist in der Regel die Steigung“, weiß Markus Terodde. „Die lässt sich in fast allen Fällen auch durch bauliche Maßnahmen nicht abmildern.“ Anders ist das aber im Broichbachtal. „Hier besteht sogar die Möglichkeit, verschiedene Rundstrecken für Rollstuhlfahrer einzurichten“, ist der städteregionale Dezernent sehr angetan – zumal die erforderlichen Baumaßnahmen „überschaubar“ seien. Und auch das Wurmtal biete, so Terodde, das Potenzial für ein „hoch attraktives Wandergebiet“ mit barrierefreien Strecken.

Vor einer Realisierung sollen aber nicht nur die Kommunen, sondern auch Naturschutz- und Tourismusverbände sowie die örtlichen Wandervereine in die Planung einbezogen werden. Beteiligt ist zudem der städteregionale Inklusionsbeirat. Ihm soll, ebenso wie dem Ausschuss für Tourismus und Kultur, in der ersten Sitzung des neuen Jahres berichtet werden, wie es mit dem angepeilten Pilotprojekt weitergehen könnte.

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