Hobbykünstlermarkt lockt mit dekorativen Angeboten in Donnerbergkaserne

Von: kaba
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Elisabeth Schmalt-Vogel (links) und ihre Schwester Marlene Matheis (Mitte) verkaufen Stand an Stand ihre Waren. Die eine Ketten aus Halbedelsteinen, die andere Taschen und Mäntel. Foto: Katja Bach
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Karola Schmitt näht gerne und viel. Darunter auch kunterbunte große Eulen. Foto: Katja Bach

Eschweiler/Stolberg. Es war ein buntes, gemütliches Treiben, das zum Stöbern einlud. Man mag es kaum erwarten, aber die Räumlichkeiten der Donnerbergkaserne bieten dem Hobbykünstlermarkt seit mehr als zehn Jahren eine tolle Atmosphäre. Umgesetzt wurde die Idee von der Unteroffiziersheimgesellschaft der Kaserne.

Heinrich Walter war schon damals mit dabei und macht die Organisation auch heute noch. „Es ist ein Teil Öffentlichkeitsarbeit, wenn wir für einen solchen Markt die Türen öffnen, aber vor allem unterstützen wir es, dass die Einnahmen für einen guten Zweck gespendet werden“, erklärt er. So gingen die Einkünfte zum Beispiel in einem Jahr an die Kinder-Hilfe Kilimanjaro nach Afrika, um dort eine reine Mädchenschule zu unterstützen. „Wohin das Geld in diesem Jahr geht, wissen wir noch nicht“, berichtete Walter am vergangenen Wochenende.

Der Hobbykünstlermarkt findet immer am zweiten Sonntag im November statt und zieht viele Eschweiler und Stolberger an. Doch nicht nur die Besucher fühlen sich bei der Veranstaltung wohl, auch die Aussteller kommen gerne in die Kaserne. Einigen Künstlern musste Heinrich Walter in diesem Jahr aus Platzgründen absagen. Dennoch „kommen viele jedes Jahr und es sind auch immer wieder Neue mit dabei“, erklärte der Organisator.

Gabi Strauß ist Ausstellerin seit der ersten Sekunde. Die Künstlerin erfuhr durch ihren Mann, der damals bei der Bundeswehr war, vom Hobbykünstlermarkt und seither war sie immer mit dabei. „Ich stelle nur auf diesem Markt aus und verkaufe“, berichtete sie. Ihr Stand fiel durch seine Vielfältigkeit auf. Von verschiedenen Dekorationen, kleinen Geschenken, genähten, gebastelten und aus Holz gewerkelten Dingen, war alles mit dabei. „Ich hole mir immer wieder neue Ideen“, verrät Strauß. Ob auf Kreativmessen oder in Zeitschriften, überall ließe sich etwas finden, das man verändert und erweitert herstellen könne. Und so lächelten unter anderem kleine Holz-Rentiere und magnetische Eulen die Besucher an und animierten zum Kauf.

Auch am Stand von Leo und Karola Schmitt wurde man von großen Augen angeschaut, denn dort tummelten sich viele selbstgenähte Stofftiere. Auch unter diesen befanden sich Eulen, aber ein Highlight waren wohl die nachgenähten „Sorgenfresserchen“, die bei Kindern sehr beliebt sind. Diese Plüschmonster haben einen Reißverschlussmund, in dem man seine auf Papier geschriebenen Sorgen verstecken kann. Das besondere an Karola Schmitts Sorgenfressern: Sie sind riesengroß.

Da fänden ganze Sorgenberge Platz. Aber sie näht nicht nur für Kinder. „Manchmal stricke ich auch Socken oder ich nähe zum Beispiel Nackenknochen“, sagt sie. Viele Stände boten eine Auswahl aus Selbstgenähtem oder Gestricktem. Es gab Socken, Mützen, Plüschtiere und viele andere warme und kuschelige Dinge.

Aber auch Schmuck konnte man an vielen Stellen bewundern. Sehr beliebt waren dabei zum Beispiel Schmuckstücke aus Besteck. Ein Löffel als Armreif oder eine Gabel als Kettenanhänger zogen viel Aufmerksamkeit auf sich.

Und auch am Stand von Elisabeth Schmalt – Vogel und Hermann Schmalt blieben viele Besucher stehen. Elisabeth Schmalt - Vogel fertigte die Ketten und Armreife aus verschiedenen Materialen wie Halbedelsteinen und hochwertigen Kunststoffen an. Ihr Mann sei ihr dabei ein guter Berater, verriet sie. „Vor allem bei der Farbauswahl hat er ein gutes Gespür.“

Am Stand nebenan war ihre Schwester Marlene Matheis zu finden. Sie verkaufte handgemachte Handtaschen und aus Walkloden gefertigte Mäntel. Gemeinsam mit ihrer Schwester auf dem Hobbykünstlermarkt ausstellen zu können hat für sie viele Vorteile, denn man könne sich gegenseitig helfen und es sei einfach schöner in Gesellschaft.

Der Hobbykünstlermarkt in der Donnerbergkaserne hatte viel zu bieten. Und obwohl er kein direkter Weihnachtsmarkt ist, gab es doch allerlei Weihnachtliches wie zum Beispiel Kerzen, Adventskränze, Holzschnitzereien oder Fensterbilder mit weihnachtlichen Motiven.

Die Mischung aus diesen weihnachtlichen Artikeln und den anderen liebevoll angefertigten Kleinigkeiten ergab ein harmonisches Ganzes, bei dem für jeden Besucher etwas dabei war. Und auch im nächsten Jahr möchte Heinrich Walter erneut den Hobbykünstlermarkt organisieren.

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