Heimaufsicht der Städteregion: Gute Noten für viele Altenheime

Von: Jutta Geese
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Alte Menschen sind in der Städteregion oftmals in guten Händen: Dies bescheinigt jedenfalls die Heimaufsicht den Einrichtungen. Foto: ddp

Aachen. Gut zu tun haben die fünf Mitarbeiter der Heimaufsicht. Seit Gründung der Städteregion beraten und prüfen sie in den zehn Kommunen insgesamt 109 Betreuungseinrichtungen - 66 Einrichtungen der voll- und teilstationären Pflege mit über 5350 Plätzen, sechs Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit 62 Plätzen und 37 Einrichtungen mit Plätzen für 915 Menschen mit Behinderungen.

Und jede Einrichtung besuchen sie - unangemeldet - einmal im Jahr. Gibt es Beschwerden oder stellen sie Mängel fest, auch öfter. Die gute Nachricht: Die Pflegequalität ist in fast allen Heimen und Einrichtungen recht gut, heißt es im Tätigkeitsbericht für 2009.

Defizite gebe es jedoch unter anderem bei der Dokumentation der Pflegeprozesse. Die sei aber wichtig, da für jeden Heimbewohner ein individueller Pflegeplan erstellt werden sollte, der die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse sowie die Lebensgewohnheiten des Betreffenden berücksichtigt.

Regelmäßig sollte auch überprüft werden, ob die geplanten Maßnahmen auch wirken. Doch nur in 17 der 66 stationären Einrichtungen habe man in diesem Bereich keine gravierenden Mängel festgestellt. Auch in vielen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung werde „die Dokumentationsarbeit noch als lästige Schreibarbeit empfunden und nicht als Instrument zur Förderung und Beziehungsgestaltung gewertet und genutzt”.

In sieben Pflegeeinrichtungen hat die Heimaufsicht anhand der vorgelegten Dokumente nicht erkennen können, ob mit Problemen wie Sturzgefahr oder Wundliegen sachgerecht umgegangen worden ist. Dort haben sich die Mitarbeiter auch die betroffenen Pflegebedürftigen angeschaut - und in einem Heim festgestellt, dass „der Pflegezustand einzelner Bewohner nicht angemessen” war. Inzwischen gebe es aber auch dort keine Beanstandungen mehr, heißt es.

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