Hallenstadtmeisterschaft: Favoriten erwischen Hammergruppe

Von: Lukas Franzen
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Szenen aus dem Finale der Hallenstadtmeisterschaft 2014: Landesligist Vichttal sicherte sich den Titel gegen A-Ligist FC Stolberg – allerdings erst nach Elfmeterschießen. Wie die Auslosung am Montagabend ergab, treffen beide Clubs im Januar bereits in der Vorrunde aufeinander. Foto: L. Franzen

Stolberg. Der Ball rollt erst in zwei Monaten bei der Stolberger Hallenstadtmeisterschaft. Eines steht aber schon nach der Auslosung fest: Drei Turnierfavoriten bekommen es bereits in der Vorrunde miteinander zu tun. Denn in der Gruppe A tummeln sich neben Landesligist SV Breinig gleich zwei A-Ligisten – der TSV Donnerberg und die SG Stolberg.

In der Reihe der Spitzenteams hätte da nur noch der zweite Landesligist, der VfL Vichttal, gefehlt, wie einige Vereinsvertreter bei der Auslosung in der Stolberger Geschäftsstelle der Sparkasse Aachen, dem Hauptsponsor des Turniers, treffend bemerkten. Aber der GAU aus Sicht der Top-Teams blieb aus, weil als letzte Mannschaft D-Ligist BSC Schevenhütte einen Platz in der Hammergruppe erhielt.

Titelverteidiger Vichttal wurde dagegen der Gruppe B zugelost und trifft dort auf A-Ligist FC Stolberg, Gastgeber ASA Atsch (Kreisliga B) und den VfR Venwegen (Kreisliga C). Die größte Außenseiter-Dichte gibt es in der Fünfergruppe C, in der kein Verein höher als Kreisliga C spielt. Aus ihrem Liga-Alltag dürften sich die C-Ligisten FC Breinigerberg, FC Columbia Stolberg, Grün-Weiß Mausbach und Adler Büsbach also bestens bekannt sein. Komplettiert wird die Gruppe C von den Sportfreunden aus Dorff, die in der Kreisliga D kicken. Ausgetragen wird die Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaft am 10. und 11. Januar. Eine Woche später, am Sonntag, 18. Januar, findet die Endrunde statt, für die sich acht Mannschaften qualifizieren können: drei Teams aus der Fünfergruppe C, jeweils zwei Teams aus den Gruppen A und B sowie der beste Drittplatzierte aus beiden Gruppen.

Am Turnier der Fußball-Frauen nehmen nur noch zwei Mannschaften teil. Nachdem Rekord-Stadtmeister VfR Venwegen kein Damenteam mehr stellt, gehen nur noch der FC Adler Büsbach und der FC Breinigerberg an den Start.

Nicht unzufrieden war Antonio Pena, 2. Vorsitzender der Atscher Gastgeber, nach der Auslosung. Seine erste Reaktion: „Glück gehabt.“ Und das bezog Pena sowohl auf die Tatsache, dass nicht auch noch Titelverteidiger Vichttal in der ohnehin schon schweren Gruppe A gelandet ist als auch auf das Losglück seines eigenen Clubs. „Die Gruppe B ist durchaus machbar.“ Außerdem sei in der Halle „alles möglich“, ergänzte ASA-Geschäftsführer Boris Theiner, der auf spannende, aber vor allem faire Begegnungen setzt.

„Wir hoffen, dass sich die Vorfälle des vergangenen Turniers nicht wiederholen“, erinnerte Theiner an die unschönen Szenen, die sich in einem Gruppenspiel zwischen dem TSV Donnerberg und VfL Vichttal zugetragen hatten. Sie zogen eine Disqualifizierung der Donnerberger bei dem Turnier nach sich und endeten mit Sperren zweier TSV-Spieler durch die Kreisspruchkammer. Theiner: „Emotionen gehören dazu, aber nur bis zu einer bestimmten Grenze.“

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